Mittwoch, 19. Juli 2017

NAS (Network-Attached-Storage) with Openmediavault on RaspberryPi 3 - (Part 2)

Im zweiten Teil geht es nun an die Einrichtung von Openmediavault.

Zu Beginn wurde das Adminpasswort im Menüpunkt "Allgemeine Einstellungen" geändert.


Hier könnte man auch noch den Port ändern und die Verbindung mithilfe eines Zertifikates verschlüsseln. Unter dem Menüpunkt "Zertifikate" kann man sich auch ein eigenes Zertifikat erstellen.


Im zweiten Menüpunkt ist das Datum und die Zeit anzupassen.

Unter "Benachrichtigungen" kann man, falls man es wünscht, sich Systemmeldungen per Mail senden lassen. Dazu aber später.


Bei "Geplante Aufgaben" kann man z.B. einen automatisierten Neustart festlegen.


Wie bereits zuvor erwähnt ist es möglich unter dem Menüpunkt "Zertifikate" sich ein eigenes Zertifikat zu erstellen.



Über den Menüpunkt "OMV-Extras" waren bereits beim allerersten Upgrade (siehe Part 1) zahlreiche Zusatzpakete installiert worden. Eine genaue Auflistung findet man hier .



Bei "Reale Festplatten und Dateisysteme bindet man nun externe Datenträger ein. Bei mir hat es sich gezeigt, dass es notwendig war den USB-Stick zuvor mit ext4 zu formatieren (siehe Part 1).


Bei den Punkten "Benutzer und Freigegebene Ordner" ist es leicht einen Benutzer, dessen Passwort und Ordner anzulegen die später freigegeben werden sollen. Die Menüführung ist hier selbsterklärend. Auch die Einstellung der Rechtevergabe ist sehr übersichtlich gestaltet.

Ich habe diese "freigegebenen Ordner" danach unter dem Punkt SMB/CIFS (Samba) für das lokale Netzwerk sichtbar-, und mit dem geeigneten Passwort, auch als bearbeitbar konfiguriert.

Auch dieses Menü ist schlichtweg selbsterklärend.


Ein toller Punkt ist "Systeminformationen". Hier erfährt man anhand einer übersichtlichen Grafik Auslastung der Festplatten, CPU und RAM.





Die Bearbeitung der Datein auf dem NAS können wie bei mir einfach über den Dateimanager Dolphin (KDE), oder z.B über Midnight-Commander (Paket heißt mc) erfolgen.
Bei Dolphin war einfach über den Eintrag "Netzwerk" (unter Orte) auf Samba-Freigaben zu klicken. Fast sofort erschien das NAS. Durch Doppelklick wurden die freigegeben Ordner angezeigt. Wollte man einen davon öffnen wurde das Passwort verlangt. Dies klappte und klappt nach wie vor reibungslos.

Beim Midnight-Commander konnte ich einfach unter Datei durch den Eintrag  "Samba-Protokoll" das NAS aufrufen und nach der Passworteingabe auf den jeweiligen freigegeben Ordner zugreifen.


Da ich das NAS zur Zeit nur im lokalen Netzwerk verwende, habe ich die Ports noch nicht geändert.
Den SSH-Port kann man leicht im Menüpunkt SSH ändern. Will man danach über die Konsole und per ssh auf das NAS zugreifen benötigt man zusätzlich den Befehl -p[Port].

Also:    ssh -p[neuer Port ohne Klammern] root@[IP-Adresse ohne Klammern]

Nach fast einem Monat Laufzeit gibt es keinerlei Probleme. Alles läuft reibungslos und ist so nützlich, dass es bereits jetzt fast nicht mehr wegzudenken ist.


Allerdings bekomme ich über die Systemmails oft Meldungen wie z.B.:

/etc/cron.daily/logrotate:
error:log /var/log/alternatives.log last
rotated in the future -- rotation forced

Die beeinflussen zwar die Funktion nicht, aber dem Wort "error" möchte ich doch auf den Grund gehen (event. in Part 3). Bis jetzt war meine Internetrecherche, auch beim OMV-Wiki, aber erfolglos.

Roman.


Kommentare:

  1. Sieht mir danach aus als ob das Log File einen Zeitstempel in der Zukunft hat, bzw. eine seiner Rotationen

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    1. Hallo! Danke für den Tipp. Ich werde mir mal die Log-Files genauer ansehen.

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  2. Jetzt fehlen nur noch ein Kalender, eine Adressverwaltung und eine Freigabe für das Internet über eine statische IP.

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    1. Hallo Didi!
      Ja, ja - wird schon noch kommen. Hab bereits eine Anleitung für die Integration von Nextcloud gefunden. Aber gut Ding braucht gut Weile! :-)
      Jetzt hab ich ja wieder etwas mehr Zeit (du weißt warum). Zuerst gehe ich mal auf die Suche bezüglich dieser "error"-Meldung in den Log-Files.

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