Unlängst unterhielt ich mich mit Didi von Didis Blogazo (über unseren XMPP Klient) über Ordnerfeigaben auf ein und demselben PC. Also nicht im Heimnetzwerk oder ähnliches.
Didi erstellte dazu einen Blogeintrag: Gemeinsamer Ordner mit Samba...
Ich hatte es jedoch in der Zwischenzeit bereits selbst gelöst. Möchte jedoch, inspiriert durch Didis Eintrag, auch meinen Weg darstellen.
Aufgabe:
Es sind auf einen PC mehrere Nutzer. Alle haben einen eigenen Zugang. Z. B. jedes Familienmitglied hat einen eigenen Account auf einen gemeinsamen PC.
Nun sollen sich zwei Nutzer einen Ordner teilen dürfen, die anderen Nutzer sollen darauf aber keinen Zugriff haben.
In meinem folgenden Beispiel sollen "roman" und "familie" Zugriff auf einen gemeinsamen Ordner haben, "max" soll dieser Zugriff jedoch verwährt bleiben.
Da alle neuen Nutzer automatisch der Gruppe "user" angehören, würde bei der Möglichkeit von Didi aber auch "max" Zugriff auf den Ordner haben.
Deshalb muss man eine zuvor eine neue Gruppe erstellen!
Über YaST gelangt man zur Gruppenverwaltung.
Nach dem öffnen der Gruppenverwaltung sieht man die angemeldeten Nutzer mit der Gruppenanghörigkeit.
Über den Reiter Gruppe und "Hinzufügen" legt man eine neue Gruppe an. Wählt einen Namen aus (man kann frei wählen - hier in meinem Fall "Datenaustausch") und fügt die gewünschten Gruppenmitglieder hinzu.
Nach "OK" sieht man bereits die neue Gruppe und deren Mitglieder.
YaST wird geschlossen und der Dateimanager Dolphin geöffnet. Nun wird ein neuer Ordner (der neue gemeinsame Ordner) erstellt. Hier z. B. "Sammelordner". Danach wird Dolphin wieder geschlossen und im "Super-User-Mode" (also mit root-Rechten) geöffnet.
Über "Orte - Basisordner - home - roman" gelangt man zum angelegten Sammelordner und öffnet ihn mit Rechtsklick und "Eigenschaften".
Unter "Berechtigung" gibt man der Gruppe auch die Möglichkeit für "Anzeigen & Ändern des Inhalts möglich", ebenso ändert man bei "Eigentümer" die Gruppe auf die neu angelegte Gruppe (in meinem Fall auf "Datenaustausch").
Bei der Einstellmöglichkeit "Erweiterte Berechtigung" fügt man eine "Benannte Gruppe", in diesem Fall "Datenaustausch" hinzu. Diese und der Eintrag "Maske" sollte mit drei grünen Häkchen versehen sein. Ebenso der Eigentümer und die Eigentümer-Gruppe. "Sonstige" erhält keine Häkchen.
Nun wird Dolphin geschlossen und als "normaler User" wieder geöffnet, sowie eine Testdatei angelegt.
Dolphin wird geschlossen und eine neue Sitzung über "Menü (Anwendungsstarter) - Sitzung - Neue Sitzung" gestartet (Wechsel des Benutzers). In meinem Fall starte ich den Benutzer "familie".
Hier wird Dolphin normal gestartet. Über "Orte - Basisordner - home - roman" wird der Sammelodner angezeigt. Dieser wird per Drag & Drop in "Orte" integriert.
Der "Sammelordner" kann geöffnet, die Daten darin verwendet und gegebenenfalls auch gelöscht werden. Möchte man jedoch z.B. eine Textdatei öffnen, bearbeiten und wieder speichern klappt dies nicht. Die Rechtevergabe verbietet dies. Man muss zuvor die Datei herauskopieren - bearbeiten - und anschl. wieder in den Sammelordner speichern.
"roman" und "familie" können sich nun einfach Daten wie z.B. Fotos oder Videos teilen.
Nun wird wieder eine neue Sitzung gestartet - der Benutzer "max". Auch bei "max" wird Dolphin normal gestartet und versucht über "Orte - Basisordner - home - roman" den Sammelordner in "Orte" einzufügen. Hier fällt sofort auf, dass der Sammelordner nun mit einem Schlosssymbol versehen ist. Es ist möglich ihn in "Orte" zu integrieren (dabei verschwindet das Schlosssymbol), aber möchte man ihn öffnen wird der Zugriff verweigert.
"max" ist nicht Gruppenmitglied der Gruppe "Datenaustausch" und kann deshalb auf den Sammelordner nicht zugreifen.
Die Aufgabe wurde erfolgreich gelöst.
Roman.
PS: Danke an Didi, der sich meines Problems rasch angenommen hat.
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Samstag, 1. Oktober 2016
Dienstag, 3. Mai 2016
Plasma 5 includes a new kind to run applications
Das neu inkludierte - für KDE völlig untypische - Startermenü des Plasma 5 Desktops sollte nicht unerwähnt bleiben.
Mittels Rechtsklick auf das KDE Startersymbol öffnet sich der Menüentrag "Alternativen...". Dieser wird anschließend geöffnet.
Mit der "Anwendungsübersicht" bekommt man ein Startermenü in dem eine ganze Menge "Gnome-Look" steckt.
Nach dem (Links)-Klick auf das KDE-Startersymbol erscheint nun für KDE-Nutzer ein doch ungewohntes Bild.
Jedoch, diesem Launcher fehlt es an nichts. Er präsentiert sich sehr übersichtlich, reagiert flott und hat seit dem ersten Tag noch nicht einmal eine Fehlfunktion gezeigt.
Mal etwas Anderes, wenn nicht sogar Innovatives.
Roman.
Mittels Rechtsklick auf das KDE Startersymbol öffnet sich der Menüentrag "Alternativen...". Dieser wird anschließend geöffnet.
Mit der "Anwendungsübersicht" bekommt man ein Startermenü in dem eine ganze Menge "Gnome-Look" steckt.
Nach dem (Links)-Klick auf das KDE-Startersymbol erscheint nun für KDE-Nutzer ein doch ungewohntes Bild.
Jedoch, diesem Launcher fehlt es an nichts. Er präsentiert sich sehr übersichtlich, reagiert flott und hat seit dem ersten Tag noch nicht einmal eine Fehlfunktion gezeigt.
Mal etwas Anderes, wenn nicht sogar Innovatives.
Roman.
Montag, 18. Januar 2016
Bye, bye KSnapshot! KSnapshot has been replaced by Spectacle 15.12.0
Nach unzähligen Updates, darunter auch für KDE Framework (5.16.0), welche problemlos eingespielt wurden, so dass ich sie mir gar nicht mehr genauer angesehen habe, wollte ich wieder einmal Screenshots für einen neuen Blogeintrag erstellen.
Normalerweise verwendete ich dafür Shutter, welches aber unter Plasma 5 zur Zeit nicht in den Standardrepos angeboten wird (nur in alternativen Bezugsquellen - und als "unstable" gekennzeichnet). Also verwendete ich das Standard-Screenshot-Programm KSnapshot, welches mit der Taste "Druck" aufzurufen war (oder aus dem Start-Menü).
Doch nichts rührte sich, die Taste "Druck" schien nun funktionslos. KSnapshot war gelöscht! Beim Versuch es wieder zu installieren erschien sofort die Problemdarstellung der Programmabhängigkeit.
Ein Programm names "Spectacle" müsste dafür gelöscht werden. Spectacle ersetzte kommentarlos KSnapshot. Dies bestätigte auch github . Also suchte ich im Start-Menü nach Spectacle und fand das neue Screenshot-Tool, welches sich optisch, als auch in den Funktionen kaum von KSnapshot unterscheidet.
Das Tool funktioniert einwandfrei und bietet mit der Einstellung "Bereich" auch , wie schon KSnapshot, die Möglichkeit nur den gewünschten Bereich abzulichten.
Problem blieb weiterhin, dass die Taste "Druck" keinen Befehl ausführte.
Diese wurde von mir unter /Systemeinstellungen/Arbeitsbereich/Kurzbefehle/ neu, mit dem Befehl Spectacle aufzurufen, konfiguriert.
Normalerweise verwendete ich dafür Shutter, welches aber unter Plasma 5 zur Zeit nicht in den Standardrepos angeboten wird (nur in alternativen Bezugsquellen - und als "unstable" gekennzeichnet). Also verwendete ich das Standard-Screenshot-Programm KSnapshot, welches mit der Taste "Druck" aufzurufen war (oder aus dem Start-Menü).
Doch nichts rührte sich, die Taste "Druck" schien nun funktionslos. KSnapshot war gelöscht! Beim Versuch es wieder zu installieren erschien sofort die Problemdarstellung der Programmabhängigkeit.
Ein Programm names "Spectacle" müsste dafür gelöscht werden. Spectacle ersetzte kommentarlos KSnapshot. Dies bestätigte auch github . Also suchte ich im Start-Menü nach Spectacle und fand das neue Screenshot-Tool, welches sich optisch, als auch in den Funktionen kaum von KSnapshot unterscheidet.
Das Tool funktioniert einwandfrei und bietet mit der Einstellung "Bereich" auch , wie schon KSnapshot, die Möglichkeit nur den gewünschten Bereich abzulichten.
Problem blieb weiterhin, dass die Taste "Druck" keinen Befehl ausführte.
Diese wurde von mir unter /Systemeinstellungen/Arbeitsbereich/Kurzbefehle/ neu, mit dem Befehl Spectacle aufzurufen, konfiguriert.
Bei "Namen" mit Rechtsklick einen neuen Eintrag namens "Spectacle" erstellen. Den Kurzbefehl (einmal auf die Taste "Druck" drücken) als Auslöser konfigurieren, und als Aktion "spectacle" eintragen.
Schon ist wieder alles wie früher.
Roman.
Freitag, 4. Dezember 2015
Turpial (microblogging client) doesn't start on openSUSE leap 42.1 - but I have fixed it!
Über den Microblogging Client Turpial habe ich im Blog bereits mehrmals geschrieben. Seit Version 3 wirkt er sehr ausgereift und stabil.
(Auf der Webseite von Turpial erkennt man sogar mein Twitter-Profil)
OpenSUSE Leap 42.1
Ich hatte seit meiner Neuinstallation (openSUSE Leap 42.1) Turpial noch nicht installiert. Es liegt in den Standard-Repos in aktueller Version auf.
Turpial 3.0-2.2
libturpial 1.7.0-2.2
Aber nach der Installation will Turpial einfach nicht starten. (After installing Turpial dosen't start.)
Auch ein Start aus der Konsole brachte keinen Erfolg.
In der Konsole konnte man diese Fehlermeldung lesen: "ImportError: No module named pkg_resources"
Schuld daran ist das Paket "python-setuptools", welches nicht mitinstalliert wird. Installiert wird vom System hingegen "python3-setuptools".
"python-setuptools" wurde nachinstalliert und schon ist Turpial zum Leben erwacht! (Turpial dosen't work without "python-setuptools". After installing "python-setuptool" Turpial runs perfectly.)
Viel Spaß mit Turpial,
Roman.
(Auf der Webseite von Turpial erkennt man sogar mein Twitter-Profil)
OpenSUSE Leap 42.1
Ich hatte seit meiner Neuinstallation (openSUSE Leap 42.1) Turpial noch nicht installiert. Es liegt in den Standard-Repos in aktueller Version auf.
Turpial 3.0-2.2
libturpial 1.7.0-2.2
Aber nach der Installation will Turpial einfach nicht starten. (After installing Turpial dosen't start.)
Auch ein Start aus der Konsole brachte keinen Erfolg.
In der Konsole konnte man diese Fehlermeldung lesen: "ImportError: No module named pkg_resources"
Schuld daran ist das Paket "python-setuptools", welches nicht mitinstalliert wird. Installiert wird vom System hingegen "python3-setuptools".
"python-setuptools" wurde nachinstalliert und schon ist Turpial zum Leben erwacht! (Turpial dosen't work without "python-setuptools". After installing "python-setuptool" Turpial runs perfectly.)
Viel Spaß mit Turpial,
Roman.
Donnerstag, 26. November 2015
A few pics from Plasma 5 on openSUSE Leap 42.1
Didi von Didis Blogazo hat mich in einem Kommentar zu meinem letzten Post um ein paar Screenshots von Plasma 5 gebeten.
Normalerweise verwende ich für solche Aufnahmen das Screenshot-Tool "Shutter". Diesmal musste ich jedoch mit KSnapshot auskommen, da Shutter in den Standard-Repos von openSUSE Leap 42.1 (noch) nicht verfügbar ist. Ein Download von der openSUSE Webseite (Paketsuche) brachte nur Ergenisse von instabilen Paketen aus Fremdquellen. Der Installationsversuch schlug sofort fehl, da Abhängingkeiten nicht erfüllt werden konnten.
Ich habe die Standardeinstellung nur leicht modifiziert, was jedoch bereits eine viel bessere Lesbarkeit zur Folge hatte.
Roman.
Normalerweise verwende ich für solche Aufnahmen das Screenshot-Tool "Shutter". Diesmal musste ich jedoch mit KSnapshot auskommen, da Shutter in den Standard-Repos von openSUSE Leap 42.1 (noch) nicht verfügbar ist. Ein Download von der openSUSE Webseite (Paketsuche) brachte nur Ergenisse von instabilen Paketen aus Fremdquellen. Der Installationsversuch schlug sofort fehl, da Abhängingkeiten nicht erfüllt werden konnten.
Ich habe die Standardeinstellung nur leicht modifiziert, was jedoch bereits eine viel bessere Lesbarkeit zur Folge hatte.
Roman.
Mittwoch, 25. November 2015
Second look on openSUSE Leap 42.1 with Plasma 5
Wie bereits in meinem letzten Post angekündigt habe ich aus reiner Entäuschung über die Instabilität des neuen Systems (openSUSE Leap 42.1 KDE/Plasma 5), openSUSE mit dem Gnome 3.x Desktop installiert. Ich hatte bereits Erfahrung mit Gnome 3, da ich es unter Fedora verwendet habe.
OpenSUSE Leap 42.1 Gnome 3.x:
Gleich vorweg, alles lief sofort stabil und flüssig. Mit Evolution konnte, im Gegensatz zu KMail mit KWallet im Plasma 5 Desktop, sowohl die Email-Accounts als auch der Google-Kalender eingerichtet werden. Der Standard-Desktop (Theme und Symbole) sah gut aus und auch aus technischer Seite gab es keine Beanstandungen.
Doch wie sagt man so schön: "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier."
Ich kann mich mit den großen Symbolen und der ganzen Menüführung einfach nicht anfreunden. Gnome 3 ist mir einfach nicht sympatisch.
Ob KDE oder Gnome, was ist besser, stabiler,.......bla, bla, bla. Dieses Thema ist mittlerweile reine Bandbreitenverschwendung. Daher beende ich es gleich wieder.
Back to the roots!
Gnome 3 musste 5 Tage später einem zweiten Versuch mit Plasma 5 weichen.
Und was soll ich sagen. In diesen 5 Tagen hat sich, scheinbar durch eine Menge Updates, das System in eine stabile Version gewandelt.
KWallet und KMail arbeiten nun zusammen. Auch der Google-Kalender ließ sich anstandslos integrieren. Kein einziges Mal stockte bis jetzt der Bildschirm oder fror ein. Deshalb habe ich den Mix aus 4'er und 5'er Paketen belassen (siehe letzter Post).
Gut das Default-Theme "Breeze" und die Plasma 5 Symbole sind nicht besser geworden, aber wenn alles flüssig läuft ist das schon mal ein Pluspunkt.
Natürlich ist es jetzt bereits zu früh openSUSE für diese Version zu loben. Aber binnen einer Woche waren die Updates vorhanden um das System in ein Alltagstaugliches zu verwandeln. Für den Anfang nicht schlecht.
Da nun die ersten Wogen wieder geglättet sind, werde das System weiter auf "Herz und Nieren" testen und Neuigkeiten berichten. Interessant ist z.B. immer noch, warum QupZilla nun keine HTML5 Videos mehr abspielt (hat er unter Gnome aber auch nicht gekonnt).
Roman
OpenSUSE Leap 42.1 Gnome 3.x:
Gleich vorweg, alles lief sofort stabil und flüssig. Mit Evolution konnte, im Gegensatz zu KMail mit KWallet im Plasma 5 Desktop, sowohl die Email-Accounts als auch der Google-Kalender eingerichtet werden. Der Standard-Desktop (Theme und Symbole) sah gut aus und auch aus technischer Seite gab es keine Beanstandungen.
Doch wie sagt man so schön: "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier."
Ich kann mich mit den großen Symbolen und der ganzen Menüführung einfach nicht anfreunden. Gnome 3 ist mir einfach nicht sympatisch.
Ob KDE oder Gnome, was ist besser, stabiler,.......bla, bla, bla. Dieses Thema ist mittlerweile reine Bandbreitenverschwendung. Daher beende ich es gleich wieder.
Back to the roots!
Gnome 3 musste 5 Tage später einem zweiten Versuch mit Plasma 5 weichen.
Und was soll ich sagen. In diesen 5 Tagen hat sich, scheinbar durch eine Menge Updates, das System in eine stabile Version gewandelt.
KWallet und KMail arbeiten nun zusammen. Auch der Google-Kalender ließ sich anstandslos integrieren. Kein einziges Mal stockte bis jetzt der Bildschirm oder fror ein. Deshalb habe ich den Mix aus 4'er und 5'er Paketen belassen (siehe letzter Post).
Gut das Default-Theme "Breeze" und die Plasma 5 Symbole sind nicht besser geworden, aber wenn alles flüssig läuft ist das schon mal ein Pluspunkt.
Natürlich ist es jetzt bereits zu früh openSUSE für diese Version zu loben. Aber binnen einer Woche waren die Updates vorhanden um das System in ein Alltagstaugliches zu verwandeln. Für den Anfang nicht schlecht.
Da nun die ersten Wogen wieder geglättet sind, werde das System weiter auf "Herz und Nieren" testen und Neuigkeiten berichten. Interessant ist z.B. immer noch, warum QupZilla nun keine HTML5 Videos mehr abspielt (hat er unter Gnome aber auch nicht gekonnt).
Roman
Mittwoch, 18. November 2015
Upgrade to openSUSE Leap 42.1. My first experiences with openSUSE Leap 42.1 (KDE - Plasma5)
Vor ein paar Tagen war es soweit. Ich vollzog das Upgrade auf openSUSE Leap 42.1. Mein, sehr stabiles, openSUSE 13.2 hatte ausgedient.
Wie bereits in meinem letzten Post geschildert, hatte ich ein wenig Sorge, da sich openSUSE mit dieser Version von grundauf verändert. Die Basisplattform kommt von SLE und die Anwendungen werden darauf aufgebracht und stets aktualisiert. Hört sich gut an und klingt nach einem stabiles System.
Aus verschiedenen Quellen konnte ich bereits die Information erhalten, dass es besser ist eine komplette Neuinstallation durchzuführen. Klingt auch logisch, wenn doch der ganze Unterbau der Distribution ausgetauscht wird. (several sources suggest only a complete reinstallation)
Von der der openSUSE Webseite habe ich mir die 4,3 GB große ISO-Datei für die Installations-DVD heruntergeladen. Diese liegt aktuell nur in 64-bit. vor. Mein altes System bzw. meine Daten, Mails,... wurden soweit gesichert, und dann gings auch schon los.
Nach dem Booten von DVD zeigt sich der Installer gewohnt aufgeräumt und übersichtlich. Ich führte die "Neuinstallation" (nicht das "Upgrade"). Diese lief wie gewohnt ohne Probleme durch. Hardware wurde ausnahmslos erkannt. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Installation schneller ging früher.
Nach dem Reboot:
Nachdem ich einmal Elektriker war, gibt es für die Glühbirne einen Pluspunkt. Das sollte allerdings der Einzige bleiben!!
Wo fange ich an?
Gleich vorweg, mir erscheint, dass openSUSE stabil ist, aber Plasma 5 ist es nicht. Oder die beiden in Kombination. Ich weiß nicht, was daran eine Finale Version sein soll!
Die Optik:
Das Aussehen ist immer so eine Sache. Einem gefällt dies, dem anderen das. Aber das Default-Theme (Breeze) ist z.B. nicht ausgereift. Die Schrift wirkt zu blass, kaum lesbar. Die Breeze-Symbole sehen aus wir Kindergartenzeichnungen. Und, und, und,..... Gut, all das kann man in KDE einstellen. Nach etwas Arbeit sah meine SUSE wieder wie früher aus. Bis auf das "Dropbox-Symbol", welches nur aus einem schwarzen Feld zu bestehen scheint (man kann es im Bild oben neben dem Lautsprechersymbol erkennen).
Die Default-Symbole sehen schrecklich aus!
Kwallet,Kmail, Korganizer,...
Diese Komponenten haben scheinbar die größten Probleme. Der Network-Manager kann auf Kwallet zugreifen, aber Kmail nicht. So muss stets (in Abständen von 5 Minuten) das/die Email-Passwörter eingegeben werden! "Die Digitale Brieftasche steht für Kmail nicht zur Verfügung", heißt es. Ein Blick in den Paketmanager zeigte das es Pakete der 4'er Gruppe und der 5'er Gruppe gibt. Wobei bei der Neuinstallation ein Mix aus 4'er und 5'er Pakete gemacht wurde. Warum? Ich entschloss mich alle Pakete auf 5'er zu aktualisieren.
Nach einem Reboot stand nun Kwallet (Digitale Brieftasche für Passwörter) auf für Kmail bereit und funktionierte super. Doch die Freude währte nur kurz. Kontact hatte keinen Kalender mehr - den musste ich nachinstallieren. In Kontact und Kalender ist es nicht mehr möglich den Google-Kalender einzubinden. Während der Anwendung flackerte oft der Bildschirm,.... Oje. Völlig unausgereift!
Dolphin (Dateimanager)
Hier fehlt die Funktion, ein Bild z.B. von .png nach .jpg zu konvertieren! (Warum,?)
Auch ist ein vielen Menüpunkten die Deutschübersetzung nicht vollzogen. Kmail zeigt sich in beiden Versionen fast ausschließlich in Englisch.
HTML5
Gut, das ist jetzt zwar kein SUSE-Problem, aber in 13.2 konnte ich mit dem QupZilla Browser (den ich sehr mag) Youtube-Videos (nun in HTML5) ansehen. Also ich konnte mir in 13.2 HTML5-Videos ansehen. Warum QupZilla nun nicht mehr dazu imstande ist, ist schleierhaft. In Firefox ist es kein Problem.
Es gibt auch (ein wenig) Positives:
So gibt es nun ein neuartiges Startmenü. Ich finde es lehnt sich an Gnome an.
Man findet es mit Rechts-Klick auf des KDE-Startsymbol/Alternativen/Anwendungsübersicht.
Fazit:
Der Versuch mit SLE als Unterbau ein stabiles System zu erzeugen, scheint mit den Anwendungen von, oder mit Plasma 5 (zur Zeit) nicht zu funktionieren.
Im Vergleich zu openSUSE 13.2 ist openSUSE Leap 42.1 mit Plasma 5 für den Alltag unbrauchbar. (Sorry, but it isn't stable with Plasma5)
Noch bin ich mir nicht sicher, aber ich spiele mit dem Gedanken Gnome3.x auszuprobieren. Aber unter openSUSE! Da ich mir nicht vorstellen kann, dass sich diese Distribution so verschlechtert haben soll. Außerdem hätte ich damit natürlich sofort den direkten Vergleich.
Roman.
Wie bereits in meinem letzten Post geschildert, hatte ich ein wenig Sorge, da sich openSUSE mit dieser Version von grundauf verändert. Die Basisplattform kommt von SLE und die Anwendungen werden darauf aufgebracht und stets aktualisiert. Hört sich gut an und klingt nach einem stabiles System.
Aus verschiedenen Quellen konnte ich bereits die Information erhalten, dass es besser ist eine komplette Neuinstallation durchzuführen. Klingt auch logisch, wenn doch der ganze Unterbau der Distribution ausgetauscht wird. (several sources suggest only a complete reinstallation)
Von der der openSUSE Webseite habe ich mir die 4,3 GB große ISO-Datei für die Installations-DVD heruntergeladen. Diese liegt aktuell nur in 64-bit. vor. Mein altes System bzw. meine Daten, Mails,... wurden soweit gesichert, und dann gings auch schon los.
Nach dem Booten von DVD zeigt sich der Installer gewohnt aufgeräumt und übersichtlich. Ich führte die "Neuinstallation" (nicht das "Upgrade"). Diese lief wie gewohnt ohne Probleme durch. Hardware wurde ausnahmslos erkannt. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Installation schneller ging früher.
Nach dem Reboot:
Nachdem ich einmal Elektriker war, gibt es für die Glühbirne einen Pluspunkt. Das sollte allerdings der Einzige bleiben!!
Wo fange ich an?
Gleich vorweg, mir erscheint, dass openSUSE stabil ist, aber Plasma 5 ist es nicht. Oder die beiden in Kombination. Ich weiß nicht, was daran eine Finale Version sein soll!
Die Optik:
Das Aussehen ist immer so eine Sache. Einem gefällt dies, dem anderen das. Aber das Default-Theme (Breeze) ist z.B. nicht ausgereift. Die Schrift wirkt zu blass, kaum lesbar. Die Breeze-Symbole sehen aus wir Kindergartenzeichnungen. Und, und, und,..... Gut, all das kann man in KDE einstellen. Nach etwas Arbeit sah meine SUSE wieder wie früher aus. Bis auf das "Dropbox-Symbol", welches nur aus einem schwarzen Feld zu bestehen scheint (man kann es im Bild oben neben dem Lautsprechersymbol erkennen).
Die Default-Symbole sehen schrecklich aus!
Kwallet,Kmail, Korganizer,...
Diese Komponenten haben scheinbar die größten Probleme. Der Network-Manager kann auf Kwallet zugreifen, aber Kmail nicht. So muss stets (in Abständen von 5 Minuten) das/die Email-Passwörter eingegeben werden! "Die Digitale Brieftasche steht für Kmail nicht zur Verfügung", heißt es. Ein Blick in den Paketmanager zeigte das es Pakete der 4'er Gruppe und der 5'er Gruppe gibt. Wobei bei der Neuinstallation ein Mix aus 4'er und 5'er Pakete gemacht wurde. Warum? Ich entschloss mich alle Pakete auf 5'er zu aktualisieren.
Nach einem Reboot stand nun Kwallet (Digitale Brieftasche für Passwörter) auf für Kmail bereit und funktionierte super. Doch die Freude währte nur kurz. Kontact hatte keinen Kalender mehr - den musste ich nachinstallieren. In Kontact und Kalender ist es nicht mehr möglich den Google-Kalender einzubinden. Während der Anwendung flackerte oft der Bildschirm,.... Oje. Völlig unausgereift!
Dolphin (Dateimanager)
Hier fehlt die Funktion, ein Bild z.B. von .png nach .jpg zu konvertieren! (Warum,?)
Auch ist ein vielen Menüpunkten die Deutschübersetzung nicht vollzogen. Kmail zeigt sich in beiden Versionen fast ausschließlich in Englisch.
HTML5
Gut, das ist jetzt zwar kein SUSE-Problem, aber in 13.2 konnte ich mit dem QupZilla Browser (den ich sehr mag) Youtube-Videos (nun in HTML5) ansehen. Also ich konnte mir in 13.2 HTML5-Videos ansehen. Warum QupZilla nun nicht mehr dazu imstande ist, ist schleierhaft. In Firefox ist es kein Problem.
Es gibt auch (ein wenig) Positives:
So gibt es nun ein neuartiges Startmenü. Ich finde es lehnt sich an Gnome an.
Man findet es mit Rechts-Klick auf des KDE-Startsymbol/Alternativen/Anwendungsübersicht.
Fazit:
Der Versuch mit SLE als Unterbau ein stabiles System zu erzeugen, scheint mit den Anwendungen von, oder mit Plasma 5 (zur Zeit) nicht zu funktionieren.
Im Vergleich zu openSUSE 13.2 ist openSUSE Leap 42.1 mit Plasma 5 für den Alltag unbrauchbar. (Sorry, but it isn't stable with Plasma5)
Noch bin ich mir nicht sicher, aber ich spiele mit dem Gedanken Gnome3.x auszuprobieren. Aber unter openSUSE! Da ich mir nicht vorstellen kann, dass sich diese Distribution so verschlechtert haben soll. Außerdem hätte ich damit natürlich sofort den direkten Vergleich.
Roman.
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