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Freitag, 21. April 2017

I have found the hardware list of my first PC!

Kleine Renovierungsarbeiten und der Frühlingsputz brachten die Hardwareliste meines ersten PC hervor. Akten und Ordner wurden entrümpelt, Bedienungsanleitungen und Garantiebestätigungen - von Geräten die schon lange nicht mehr im Haus sind - entsorgt.

Doch dieser kleine Zettel wird archiviert. Es war mein erster PC. Als auch er entsorgt wurde, waren bis auf das Mainboard, Floppy-Disk und das Gehäuse sämtliche Komponenten ausgetauscht. Mehr Ram, bessere CPU, zusätzliche Grafikkarte, neues Netzteil, neues DVD-Laufwerk, neuer DVD-Brenner, bessere Lüfter, größere HDD und nicht zu vergessen - eine neue Batterie am Mainboard.
Diese Umbauten und dem Ausprobieren diverser Linuxdistributionen zogen mich immer tiefer in die Materie und erweiterten mein Wissen auf diesem Gebiet.
Man merkt, hier liegt eine kleine emotionale Bindung vor. :-)


Pure Nostalgie, wenn man diese Werte sieht!

Nach kurzer Recherche fand ich natürlich diverse Linux-Ableger, welche noch mit 256 MB Ram zurechtkommen würden. Hier wären z.B. Puppy Linux , antiX  oder Bodhi Linux zu nennen. Bei Bodhi Linux, bei welchem das Gesamtkonzept am Besten ankommt, wären die Mindestanforderungen sogar noch darunter.

Die Sinnhaftigkeit des Einsatzes so eines Systems als Arbeits-PC ist jedoch meiner Meinung nach zweifelhaft. Alleine schon mit einem Browser wie Firefox wäre das System überfordert. Wie auch aus dem Systemanforderung des Firefoxs hervorgeht. Chromium verhält sich da nicht anders. Natürlich gibt es andere, nicht so systemhungrige Browser oder Konsolenbrowser, diese sind aber in ihrer Funktion beschränkt.

Jahre später werden diese Zeilen geschrieben mit:

  • 4-Kernprozessor mit je 2,4 GHz
  • 4 GB RAM
  • Grafikkarte mit 1 GB RAM
  • 1 Terabyte HDD
...... und nicht zu vergessen - LINUX!!



Die Zeit bleibt nicht stehen!

Roman

Sonntag, 20. November 2016

openSUSE leap: Upgrade from 42.1 to 42.2

Nach rund einem Jahr war es wieder so weit und eine neue Version von openSUSE leap ist erschienen.Die 42.2´er Version wurde veröffentlicht.

Also Zeit das Upgrade durchzuführen.

Das Upgrade der 13'er Versionen habe ich  hier in meinem Blog ausführlich beschrieben. Dies ist bis heute auch die meistbesuchte Seite in meinem Blog.

Das Upgrade von 13.2 auf leap 42.1 führte ich nicht so durch, da sich openSUSE leap bereits im Grundaufbau komplett von den bisherigen Versionen unterschieden hat. Ich wählte eine Neuinstallation.

Nun aber, da dies nur ein Upgrade von "leap zu leap" war, wählte ich wieder die Methode mit "zypper". Allerdings in leicht geänderter Form.

Upgrade:

Einfach aus Interesse wählte ich eine Mischform aus "Yast" und "zypper". Es erspart eine Tipparbeit in der Konsole und ist dadurch für "Laien" nicht so abschreckend.

Los gehts!

Zuerst wichtige Daten sichern, oder das gesamte Betriebssystem! (z.B. mit Clonezilla)

Über das Anwendermenü und Yast gehts zu den Repositorien (root-Rechte erforderlich!):


Hier löschen wir alle eingebundenen Repositorien außer diese:


Non-Oss, Oss, Update und Update Non-Oss bleiben erhalten!!

Danach verlassen wir Yast und öffnen die Konsole. Erlangen root-Rechte (Administratorrechte) mit dem Befehl "su" und der anschließenden Passworteingabe (diese sieht man beim Tippen nicht!!).

Es folgt der Befehl "zypper ref" (mit Enter bestätigen)

Hier werden die (noch verbliebenen Repos) aktualisiert.



Danach der Befehl "zypper up" (mit Enter bestätigen)

Hiermit wird das System auf den neuesten Stand gebracht. Die Aktualisierung muss mit einem "j" für "ja" bestätigt werden.

Ist dies geschehen, so verlassen wir die Konsole wieder und gehen zurück zu den Repositoren mittels Yast.



Nun klicken wir jedes einzelne Repo an und öffnen es mittels den "Bearbeiten" - Button. Das Fenster "Server und Verzeichnis" erscheint. Nun ersetzen wir einfach 42.1 durch 42.2 sowohl in der oberen, als auch in der unteren Zeile.
Wie gesagt, diese Änderung führen wir bei allen vier Repositorien durch. Dabei ließt sich das System stets beim neuen Server ein. Beim letzten Repo muss die Lizenzvereinbarung mittels "Weiter" bestätigt werden.

Nun wieder raus aus Yast und rein in die Konsole. Wieder root-Rechte mittel "su" und Passwort.erlangen.

Es folgen die Befehle:

  •  "zypper clean --a" (mit Enter bestätigen) (hierbei werden die Repos bereinigt)
  •  "zypper ref" (mit Enter bestätigen) (hier werden die Repos neu eingelesen)


                                                             
Nun folgt der Upgrade-Befehl "zypper dup" (mit Enter bestätigen)

Nach zwei bis drei Bestätigungen mit "j" für "Ja" und durchgelesenen Lizenzen (diese können mit "q" übersprungen werden) beginnt der Download der neuen Pakete.



...und es läuft und läuft.....

Ist der Download beendet so wird gleich in der Konsole der Befehl "reboot" eingegeben. Das System startet neu, und wenn alles glatt gelaufen ist, ist das Upgrade ist vollbracht.


In der Systeminformation sollte nun 42.2 zu sehen sein mit der KDE 5.8.2 Version.


Nun kann man wieder über Yast / Repositorien gewünschte zusätzliche Repos (für Multimedia etc,..) einbinden (zumeist über Hinzufügen / Community-Repos).

Ich hoffe das Alles gelingt!

Roman.

Dienstag, 3. Mai 2016

Plasma 5 includes a new kind to run applications

Das neu inkludierte - für KDE völlig untypische - Startermenü des Plasma 5 Desktops sollte nicht unerwähnt bleiben.

Mittels Rechtsklick auf das KDE Startersymbol öffnet sich der Menüentrag "Alternativen...". Dieser wird anschließend geöffnet.





Mit der "Anwendungsübersicht" bekommt man ein Startermenü in dem eine ganze Menge "Gnome-Look" steckt.
Nach dem (Links)-Klick auf das KDE-Startersymbol erscheint nun für KDE-Nutzer ein doch ungewohntes Bild.


Jedoch, diesem Launcher fehlt es an nichts. Er präsentiert sich sehr übersichtlich, reagiert flott und hat seit dem ersten Tag noch nicht einmal eine Fehlfunktion gezeigt.

Mal etwas Anderes, wenn nicht sogar Innovatives.

Roman.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Amazon Video Streaming with Linux (openSUSE)? With Google Chrome now it works well out of the box!

Nachdem in meiner Umgebung in den letzten Jahren das große Schließen sämtlicher Video- und DVD-Theken sehr rasch vorangeschritten ist, blieb auch mir nichts anderes übrig, als mich für Streaming-Dienste zu interessieren.

Darunter natürlich auch das Angebot von Amazon Video, welches sich aber unter Linux nicht streamen ließ (fehlendes Silverlight Plug-in). In diversen Foren fand ich Anleitungen wie es mittels "Pipelight" und sonst noch einigen "gewurschtl" (österreichischer Dialekt) zu schaffen sei. Das war mir aber irgendwie zu doof.

Ich probierte es dennoch (ohne Pipelight) aus. Es funktionierte natürlich nicht. Ich schrieb an Amazon, argumentierte meine Probleme, und bekam auch prompt mein Geld zurück. Das sollte nicht unerwähnt bleiben.

Auf der Amazon Homepage, unter Hilfe, findet man auch die Rubrik " Streamingprobleme mit dem PC ".
Unter Linux jedoch wenig hilfreich.

Doch vor ein paar Tagen, stolperte ich über einen Eintrag in einem Forum, dass es nun auch unter Linux mit dem Google Chrome (nicht Chromium) Browser möglich ist das Amazon Video Angebot zu nutzen.

Nun  gleich vorweg, ich bin auch kein Fan von proprietärer Software und cloused Source, aber einen Blog auf Googles Blogger zu betreiben und dann über den Chrome-Browser herzuziehen wäre doch mehr als scheinheilig. Deshalb wollte ich es ausprobieren.

Installation:

Es ist nicht ganz einfach den Google Chrome Browser zu installieren. Ein kleiner Zwischenschritt ist nötig.

Am besten zuerst einen Ordner auf /home anlegen. (zum Beispiel "Google Chrome"). 

Auf die Google Chrome Webseite gehen und die Linux-Datei, bei mir die 64-bit rpm. (Fedora/openSUSE) , downloaden und in den erstellen Ordner legen.

Dann ein Terminal (Konsole) öffnen und folgenden Befehl eingeben:

wget https://dl.google.com/linux/linux_signing_key.pub

...mit Enter bestätigen und anschließend diesen Befehl eingeben:

sudo rpm --import linux_signing_key.pub

...wieder mit Enter bestätigen.

Nun wird das root-Passwort abverlangt.

Warum man dies tun muss, steht hier auf der Google Website.

Dies legt einen Signaturschlüssel im /home Verzeichnis ab. Diese Signatur in den zuvor angelegten Ordner verschieben. Nun befinden sich in diesem Ordner die rpm.-Datei und die Signatur.

Diesen Ordner öffnen und mittels Rechts-Klick (ins Leere) den Menüeintrag "Terminal hier öffnen" aufrufen.


Nachdem sich das Terminal geöffnet hat, den Befehl "ls" eingeben. "ls" listet den Inhalt des Ordners auf. Dort steht nun: google-chrome-stable..... und linux signing.....

Die, wahrscheinlich farblich hervorgehobene, Datei google-chrome-stable..... noch im Terminal mit der Maus kopieren.

Nun unter openSUSE den Befehl      zypper in      eintippen und die Datei einfügen.

Sieht so aus : name@linux xxxx:~> zypper in google-chrome-stable..........rpm

Mit Enter bestätigen und los gehts.

(Unter Fedora ist es " yum install")

Läuft alles glatt, findet man anschließend den Browser im Start-Menü. Auch das Google-Repo wurde eingebunden.



Der geöffnete Browser:

Wie gesagt, es funktioniert "out of the box". Einloggen bei Amazon, Titel auswählen und ansehen. Der Player kann verleinert oder in Vollbildmodus eingestellt werden. Ton, Bild O.K., keine Abstürze. Einzig die Zeitspanne seines Bildschrimschoners sollte man nicht vergessen in die Höhe zu setzen.

Ich habe den Browser in den Einstellungen so ziemlich alles untersagt (Werbeverfolgung,...) was ich gefunden habe. Ob es nützt?

Nun ja, cloused Source, aber zur Zeit wohl der einzige (einfache) Weg, um dieses Angebot nützen zu können.

Roman.


Montag, 18. Januar 2016

Bye, bye KSnapshot! KSnapshot has been replaced by Spectacle 15.12.0

Nach unzähligen Updates, darunter auch für KDE Framework (5.16.0), welche problemlos eingespielt wurden, so dass ich sie mir gar nicht mehr genauer angesehen habe, wollte ich wieder einmal Screenshots für einen neuen Blogeintrag erstellen.
Normalerweise verwendete ich dafür Shutter, welches aber unter Plasma 5 zur Zeit nicht in den Standardrepos angeboten wird (nur in alternativen Bezugsquellen - und als "unstable" gekennzeichnet). Also verwendete ich das Standard-Screenshot-Programm KSnapshot, welches mit der Taste "Druck" aufzurufen war (oder aus dem Start-Menü).
Doch nichts rührte sich, die Taste "Druck" schien nun funktionslos. KSnapshot war gelöscht! Beim Versuch es wieder zu installieren erschien sofort die Problemdarstellung der Programmabhängigkeit.
Ein Programm names "Spectacle" müsste dafür gelöscht werden. Spectacle ersetzte kommentarlos KSnapshot. Dies bestätigte auch github . Also suchte ich im Start-Menü nach Spectacle und fand das neue Screenshot-Tool, welches sich optisch, als auch in den Funktionen kaum von KSnapshot unterscheidet.




Das Tool funktioniert einwandfrei und bietet mit der Einstellung "Bereich" auch , wie schon KSnapshot, die Möglichkeit nur den gewünschten Bereich abzulichten.

Problem blieb weiterhin, dass die Taste "Druck" keinen Befehl ausführte.

Diese wurde von mir unter /Systemeinstellungen/Arbeitsbereich/Kurzbefehle/  neu, mit dem Befehl Spectacle aufzurufen, konfiguriert.





Bei "Namen" mit Rechtsklick einen neuen Eintrag namens "Spectacle" erstellen. Den Kurzbefehl (einmal auf die Taste "Druck" drücken) als Auslöser konfigurieren, und als Aktion "spectacle" eintragen. 

Schon ist wieder alles wie früher.

Roman.



Montag, 14. Dezember 2015

QupZilla Webbrowser dosen't play HTML5 Videos (Youtube) on openSUSE leap 42.1 - but I have fixed it!



Ich habe bereits in einigen früheren Posts über openSUSE Leap 42.1 mich darüber gewundert, dass der Webbrowser QupZilla (Version 1.8.7 mit WebKIt-Version 583.1) nun scheinbar keine Unterstützung mehr findet um HTML5 Videos (zumeist von Youtube) abzuspielen.

Somit blieb mir nur die Möglichkeit Youtube-Videos mit anderen Browsern, wie Firefox oder Chromium (diese hatten keinerlei Probleme mit HTML5), oder mit dem Tool SMTube von SMPlayer, welches ich übrigens sehr empfehlen kann, abzuspielen.


Ich wollte aber den Grund für diese Fehlfunktion wissen, da QupZilla unter openSUSE 13.2 kein Problem mit HTML5 hatte. Nach längerer Suche und ein bisschen Experimentieren hatte ich das Problem gefunden.


Gstreamer-Pakete:

Durch die Einbindung des Packman-Repos erhält man eine Vielzahl alternativer Gstreamer-Pakete und dadrurch die notwendige Unterstützung (vor allem) für den Multimediabereich. Hier handelt es sich per default um die Pakete "gstreamer-0_10-xxxxxxxx".


(Die Grafik zeigt nicht alle gstreamer-0_10'er Pakete! ; These arn't all packages of gstreamer-0_10-xxx!)
Diese Pakete reichen jedoch nicht für eine HTML5 Unterstützung aus!


Anscheinend benötigt QupZilla nun aber auch (warum auch immer) andere gstreamer Pakete. (die ohne Nummer). Ich habe diese Pakete zusätzlich installiert. (I have added these packages)


Da ich kein Informatiker bin, verstehe ich nicht ganz die Hintergründe. Doch scheint die Lösung ein Mix aus den "gstreamer-plugins-xxx" und den "vaapi"-Paketen zu sein.

gstreamer-plugin-vaapi

libstvaapi-wayland-1_4-1   (inklusive aller Abhängigkeiten)


Das Hinzufügen dieser Pakete brachte den gewünschten Erfolg. Ob es nun die Wayland-Plugins sind oder die gstreamer, VA-API, oder die Komination aller...? I don't know why, but now it works well!


Beim Starten von QupZilla aus der Konsole zeigt sich folgendes:



Dies deutet für mich darauf hin, dass die VA-API Pakete benötigt wurden. Auf VA-API ArchWiki konnte ich lesen, dass libav normalerweise die VA-API findet. "libav" wird benötigt zur Videdodarstellung, also war ich wohl am richtigen Weg. Für VA-API gibt es auch bei ubuntuusers einen Eintrag.


Das Ergenbis:

HTML5 Test:


Verpixelter Screenshot von Youtube:



Viel Spass mit QupZilla!

Roman.

Freitag, 4. Dezember 2015

Turpial (microblogging client) doesn't start on openSUSE leap 42.1 - but I have fixed it!

Über den Microblogging Client Turpial habe ich im Blog bereits mehrmals geschrieben. Seit Version 3 wirkt er sehr ausgereift und stabil.


(Auf der Webseite von Turpial erkennt man sogar mein Twitter-Profil)


OpenSUSE Leap 42.1 

Ich hatte seit meiner Neuinstallation (openSUSE Leap 42.1) Turpial noch nicht installiert. Es liegt in den Standard-Repos in aktueller Version auf.

Turpial  3.0-2.2
libturpial  1.7.0-2.2

Aber nach der Installation will Turpial einfach nicht starten. (After installing Turpial dosen't start.)
Auch ein Start aus der Konsole brachte keinen Erfolg.

In der Konsole konnte man diese Fehlermeldung lesen: "ImportError: No module named pkg_resources"

Schuld daran ist das Paket "python-setuptools", welches nicht mitinstalliert wird. Installiert wird vom System hingegen "python3-setuptools".


"python-setuptools" wurde nachinstalliert und schon ist Turpial zum Leben erwacht! (Turpial dosen't work without "python-setuptools". After installing "python-setuptool" Turpial runs perfectly.)



Viel Spaß mit Turpial,

Roman.

Donnerstag, 26. November 2015

A few pics from Plasma 5 on openSUSE Leap 42.1

Didi von Didis Blogazo hat mich in einem Kommentar zu meinem letzten Post um ein paar Screenshots von Plasma 5 gebeten.

Normalerweise verwende ich für solche Aufnahmen das Screenshot-Tool "Shutter". Diesmal musste ich jedoch mit KSnapshot auskommen, da Shutter in den Standard-Repos von openSUSE Leap 42.1 (noch) nicht verfügbar ist. Ein Download von der openSUSE Webseite (Paketsuche) brachte nur Ergenisse von instabilen Paketen aus Fremdquellen. Der Installationsversuch schlug sofort fehl, da Abhängingkeiten nicht erfüllt werden konnten.

Ich habe die Standardeinstellung nur leicht modifiziert, was jedoch bereits eine viel bessere Lesbarkeit zur Folge hatte.













Roman.

Mittwoch, 25. November 2015

Second look on openSUSE Leap 42.1 with Plasma 5

Wie bereits in meinem letzten Post angekündigt  habe ich aus reiner Entäuschung über die Instabilität  des neuen Systems (openSUSE Leap 42.1 KDE/Plasma 5), openSUSE mit dem Gnome 3.x Desktop installiert. Ich hatte bereits Erfahrung mit Gnome 3, da ich es unter Fedora verwendet habe.

OpenSUSE Leap 42.1 Gnome 3.x:

Gleich vorweg, alles lief sofort stabil und flüssig. Mit Evolution konnte, im Gegensatz zu KMail mit KWallet im Plasma 5 Desktop, sowohl die Email-Accounts als auch der Google-Kalender eingerichtet werden. Der Standard-Desktop (Theme und Symbole) sah gut aus und auch aus technischer Seite gab es keine Beanstandungen.
Doch wie sagt man so schön: "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier."
Ich kann mich mit den großen Symbolen und der ganzen Menüführung einfach nicht anfreunden. Gnome 3 ist mir einfach nicht sympatisch.

Ob KDE oder Gnome, was ist besser, stabiler,.......bla, bla, bla. Dieses Thema ist mittlerweile reine Bandbreitenverschwendung. Daher beende ich es gleich wieder.


Back to the roots!

Gnome 3 musste 5 Tage später einem zweiten Versuch mit Plasma 5 weichen.

Und was soll ich sagen. In diesen 5 Tagen hat sich, scheinbar durch eine Menge Updates, das System in eine stabile Version gewandelt.

KWallet und KMail arbeiten nun zusammen. Auch der Google-Kalender ließ sich anstandslos integrieren. Kein einziges Mal stockte bis jetzt der Bildschirm oder fror ein. Deshalb habe ich den Mix aus 4'er und 5'er Paketen belassen (siehe letzter Post).

Gut das Default-Theme "Breeze" und die Plasma 5 Symbole sind nicht besser geworden, aber wenn alles flüssig läuft ist das schon mal ein Pluspunkt.

Natürlich ist es jetzt bereits zu früh openSUSE für diese Version zu loben. Aber binnen einer Woche waren die Updates vorhanden um das System in ein Alltagstaugliches zu verwandeln. Für den Anfang nicht schlecht.

Da nun die ersten Wogen wieder geglättet sind, werde das System weiter auf "Herz und Nieren" testen und Neuigkeiten berichten. Interessant ist z.B. immer noch, warum QupZilla nun keine HTML5 Videos mehr abspielt (hat er unter Gnome aber auch nicht gekonnt).

Roman

Mittwoch, 18. November 2015

Upgrade to openSUSE Leap 42.1. My first experiences with openSUSE Leap 42.1 (KDE - Plasma5)

Vor ein paar Tagen war es soweit. Ich vollzog das Upgrade auf openSUSE Leap 42.1. Mein, sehr stabiles, openSUSE 13.2 hatte ausgedient.

Wie bereits in meinem letzten Post geschildert, hatte ich ein wenig Sorge, da sich openSUSE mit dieser Version von grundauf verändert. Die Basisplattform kommt von SLE und die Anwendungen werden darauf aufgebracht und stets aktualisiert. Hört sich gut an und klingt nach einem stabiles System.

Aus verschiedenen Quellen konnte ich bereits die Information erhalten, dass es besser ist eine komplette Neuinstallation durchzuführen. Klingt auch logisch, wenn doch der ganze Unterbau der Distribution ausgetauscht wird. (several sources suggest only a complete reinstallation)

Von der der openSUSE Webseite habe ich mir die 4,3 GB große ISO-Datei für die Installations-DVD heruntergeladen. Diese liegt aktuell nur in 64-bit. vor. Mein altes System bzw. meine Daten, Mails,... wurden soweit gesichert, und dann gings auch schon los.

Nach dem Booten von DVD zeigt sich der Installer gewohnt aufgeräumt und übersichtlich. Ich führte die "Neuinstallation" (nicht das "Upgrade"). Diese lief wie gewohnt ohne Probleme durch. Hardware wurde ausnahmslos erkannt. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Installation schneller ging früher.

Nach dem Reboot:


Nachdem ich einmal Elektriker war, gibt es für die Glühbirne einen Pluspunkt. Das sollte allerdings der Einzige bleiben!!

Wo fange ich an?

Gleich vorweg, mir erscheint, dass openSUSE stabil ist, aber Plasma 5 ist es nicht. Oder die beiden in Kombination. Ich weiß nicht, was daran eine Finale Version sein soll!

Die Optik:
Das Aussehen ist immer so eine Sache. Einem gefällt dies, dem anderen das. Aber das Default-Theme (Breeze) ist z.B. nicht ausgereift. Die Schrift wirkt zu blass, kaum lesbar. Die Breeze-Symbole sehen aus wir Kindergartenzeichnungen. Und, und, und,..... Gut, all das kann man in KDE einstellen. Nach etwas Arbeit sah meine SUSE wieder wie früher aus. Bis auf das "Dropbox-Symbol", welches nur aus einem schwarzen Feld zu bestehen scheint (man kann es im Bild oben neben dem Lautsprechersymbol erkennen).

Die Default-Symbole sehen schrecklich aus!


Kwallet,Kmail, Korganizer,...
Diese Komponenten haben scheinbar die größten Probleme. Der Network-Manager kann auf Kwallet zugreifen, aber Kmail nicht. So muss stets (in Abständen von 5 Minuten) das/die Email-Passwörter eingegeben werden! "Die Digitale Brieftasche steht für Kmail nicht zur Verfügung", heißt es. Ein Blick in den Paketmanager zeigte das es Pakete der 4'er Gruppe und der 5'er Gruppe gibt. Wobei bei der Neuinstallation ein Mix aus 4'er und 5'er Pakete gemacht wurde. Warum? Ich entschloss mich alle Pakete auf 5'er zu aktualisieren.







Nach einem Reboot stand nun Kwallet (Digitale Brieftasche für Passwörter) auf für Kmail bereit und funktionierte super. Doch die Freude währte nur kurz. Kontact hatte keinen Kalender mehr - den musste ich nachinstallieren. In Kontact und Kalender ist es nicht mehr möglich den Google-Kalender einzubinden. Während der Anwendung flackerte oft der Bildschirm,.... Oje. Völlig unausgereift!

Dolphin (Dateimanager)
Hier fehlt die Funktion, ein Bild z.B. von .png nach .jpg zu konvertieren! (Warum,?)
Auch ist ein vielen Menüpunkten die Deutschübersetzung nicht vollzogen. Kmail zeigt sich in beiden Versionen fast ausschließlich in Englisch.

HTML5
Gut, das ist jetzt zwar kein SUSE-Problem, aber in 13.2 konnte ich mit dem QupZilla Browser (den ich sehr mag) Youtube-Videos (nun in HTML5) ansehen. Also ich konnte mir in 13.2 HTML5-Videos ansehen. Warum QupZilla nun nicht mehr dazu imstande ist, ist schleierhaft. In Firefox ist es kein Problem.


Es gibt auch (ein wenig) Positives:

So gibt es nun ein neuartiges Startmenü. Ich finde es lehnt sich an Gnome an.
Man findet es mit Rechts-Klick auf des KDE-Startsymbol/Alternativen/Anwendungsübersicht.



Fazit:

Der Versuch mit SLE als Unterbau ein stabiles System zu erzeugen, scheint mit den Anwendungen von, oder mit Plasma 5 (zur Zeit) nicht zu funktionieren.

Im Vergleich zu openSUSE 13.2 ist openSUSE Leap 42.1 mit Plasma 5 für den Alltag unbrauchbar. (Sorry, but it isn't stable with Plasma5)

Noch bin ich mir nicht sicher, aber ich spiele mit dem Gedanken Gnome3.x auszuprobieren. Aber unter openSUSE! Da ich mir nicht vorstellen kann, dass sich diese Distribution so verschlechtert haben soll. Außerdem hätte ich damit natürlich sofort den direkten Vergleich.


Roman.

Dienstag, 6. Januar 2015

I have improved the default wallpaper of openSUSE 13.2. (KDE)

Wie ich bereits in einem Post geschrieben habe, bin ich von den optischen Voreinstellungen von openSUSE 13.2 mit KDE-Desktop nicht sehr angetan.
Der doch sehr grelle Hintergrund und die neuen mint-grünen Fensterschatten waren mir zu "bunt".
Deshalb habe ich sämtliche Einstellungen natürlich verändert und angepasst. Das Ergebnis war, dass meine "neue" SUSE genauso aussah, wie meine "alte".

Doch gerade der Jahreswechsel ist die Zeit für Veränderungen. Deshalb habe ich das schlechte Wetter genützt und versucht das Standard-Hintergrundbild so anzupassen, dass man sofort erkennt, dass es sich um die neueste SUSE-Version handelt. (powered by GIMP 2.8)

Zuvor als Vergleich das Standard Wallpaper:


Nicht nur lieblos, sondern auch zu grell!

Nun die neue Version, die von mir angepasste:


Der Farton ist sanfter und nicht so grell. Die geöffneten Fenster treten mehr in den Vordergrund.
Die mint-grünen Schatten bleiben weiterhin auf einen schwarz-grauen Farbton gestellt.
Das Arbeitsflächen-Design blieb auf "openSUSElight"
Hoffe es gefällt!

Roman.

UPDATE 06.01.2015:

Weiters habe ich den K-Menü Button in das aktuelle Farbschema eingefärbt. Ich finde das war eine kleine Unaufmerksamkeit der Entwickler. Transparente Terminals sehen auch deutlich interessanter aus.
Sieht dann so aus:



Keep smile!


Roman.

Donnerstag, 6. März 2014

QupZilla - a free and open-source web browser

Ein (für mich) neues Bäumchen im Browser-Wald!

Bei einer Recherche zu meinem rekonq Browser bin ich zufällig über den mir noch unbekannten QupZilla Browser gestolpert.

"rekonq" verhält sich auf meinen beiden Systemen jeweils anders. Obwohl die Hardware (bei gleichen Betriebssystem) doch ziemlich gleich, surft er am Laptop blitzschnell, am PC scheint er verzögert, und hat z.B. mit der Login-Seite von Yahoo Probleme (friert ein).

Dann sah ich QupZilla, ein auch auf Webkit basierender Browser , und ich dachte das er sich somit ähnlich verhält wie rekonq. Doch weit gefehlt!

QupZilla ist in den Standard-Repos enthalten und einfach zu installieren.




Optisch sieht er gleich mal 1:1 dem Firefox ähnlich. Auch die Menüs sind fast gleich.

Die groben "Einstellungen" unterscheiden sich dann bereits.




Dem Browser wird gutgeschrieben, dass er sich völlig in die Desktopumgebung integriert, wie auch hier bei KDE gut zu erkennen ist.




Auch das Design ist anpassbar.




Wie bereits erwähnt sind die Menüs die des Firefoxes ähnlich. Schön, dass auch gleich AdBlock dabei ist, und seine Dienste gut verrichtet. Privater-Modus ist ebenfalls vorhanden.

Was mir aber am meisten gefällt, ist seine Mischung aus Firefox und Opera. Ich war lange Zeit mit dem Opera "unterwegs", aber wie ja bekannt hat sich Opera von der Weiterentwicklung der Linux-Version des Browsers entfernt. (die alte Version wird nur noch gepatched)

Mit den Schnellwahlfenstern und anpassen deren Hintergrund war Opera der Erste. Schön es in diesem Browser wieder zu finden.






Pfeilschnell, gut anpassbar, eine gute Mischung aus Firefox und Opera, und bis jetzt noch keine Darstellungsprobleme.

Ich werde ihn weiter testen. Auf der Platte bleibt er definitiv!

Roman.