Im zweiten Teil geht es nun an die Einrichtung von Openmediavault.
Zu Beginn wurde das Adminpasswort im Menüpunkt "Allgemeine Einstellungen" geändert.
Hier könnte man auch noch den Port ändern und die Verbindung mithilfe eines Zertifikates verschlüsseln. Unter dem Menüpunkt "Zertifikate" kann man sich auch ein eigenes Zertifikat erstellen.
Im zweiten Menüpunkt ist das Datum und die Zeit anzupassen.
Unter "Benachrichtigungen" kann man, falls man es wünscht, sich Systemmeldungen per Mail senden lassen. Dazu aber später.
Bei "Geplante Aufgaben" kann man z.B. einen automatisierten Neustart festlegen.
Wie bereits zuvor erwähnt ist es möglich unter dem Menüpunkt "Zertifikate" sich ein eigenes Zertifikat zu erstellen.
Über den Menüpunkt "OMV-Extras" waren bereits beim allerersten Upgrade (siehe Part 1) zahlreiche Zusatzpakete installiert worden. Eine genaue Auflistung findet man hier .
Bei "Reale Festplatten und Dateisysteme bindet man nun externe Datenträger ein. Bei mir hat es sich gezeigt, dass es notwendig war den USB-Stick zuvor mit ext4 zu formatieren (siehe Part 1).
Bei den Punkten "Benutzer und Freigegebene Ordner" ist es leicht einen Benutzer, dessen Passwort und Ordner anzulegen die später freigegeben werden sollen. Die Menüführung ist hier selbsterklärend. Auch die Einstellung der Rechtevergabe ist sehr übersichtlich gestaltet.
Ich habe diese "freigegebenen Ordner" danach unter dem Punkt SMB/CIFS (Samba) für das lokale Netzwerk sichtbar-, und mit dem geeigneten Passwort, auch als bearbeitbar konfiguriert.
Auch dieses Menü ist schlichtweg selbsterklärend.
Ein toller Punkt ist "Systeminformationen". Hier erfährt man anhand einer übersichtlichen Grafik Auslastung der Festplatten, CPU und RAM.
Die Bearbeitung der Datein auf dem NAS können wie bei mir einfach über den Dateimanager Dolphin (KDE), oder z.B über Midnight-Commander (Paket heißt mc) erfolgen.
Bei Dolphin war einfach über den Eintrag "Netzwerk" (unter Orte) auf Samba-Freigaben zu klicken. Fast sofort erschien das NAS. Durch Doppelklick wurden die freigegeben Ordner angezeigt. Wollte man einen davon öffnen wurde das Passwort verlangt. Dies klappte und klappt nach wie vor reibungslos.
Beim Midnight-Commander konnte ich einfach unter Datei durch den Eintrag "Samba-Protokoll" das NAS aufrufen und nach der Passworteingabe auf den jeweiligen freigegeben Ordner zugreifen.
Da ich das NAS zur Zeit nur im lokalen Netzwerk verwende, habe ich die Ports noch nicht geändert.
Den SSH-Port kann man leicht im Menüpunkt SSH ändern. Will man danach über die Konsole und per ssh auf das NAS zugreifen benötigt man zusätzlich den Befehl -p[Port].
Also: ssh -p[neuer Port ohne Klammern] root@[IP-Adresse ohne Klammern]
Nach fast einem Monat Laufzeit gibt es keinerlei Probleme. Alles läuft reibungslos und ist so nützlich, dass es bereits jetzt fast nicht mehr wegzudenken ist.
Allerdings bekomme ich über die Systemmails oft Meldungen wie z.B.:
/etc/cron.daily/logrotate:
error:log /var/log/alternatives.log last
rotated in the future -- rotation forced
Die beeinflussen zwar die Funktion nicht, aber dem Wort "error" möchte ich doch auf den Grund gehen (event. in Part 3). Bis jetzt war meine Internetrecherche, auch beim OMV-Wiki, aber erfolglos.
Roman.
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Mittwoch, 19. Juli 2017
Donnerstag, 13. März 2014
QupZilla - RAM und CPU - Auslastung in openSUSE 13.1
In meinem letzten Post habe ich den QupZilla Web-Browser vorgestellt.
Marco von Marcos Blog hatte daraufhin die Frage nach der Systemauslastung des Browsers gestellt. Was mich bis dato kaum interessierte, aber ein wichtiger Aspekt ist.
Deshalb habe ich auf meinem PC unter den gleichen Bedingungen einmal ein paar Browser bezüglich Systemauslastung getestet.
Die Bedingungen:
System war hochgefahren, bis auf Akregator, HP-lib, Drobbox, Clementine und Shutter laufen keinerlei Programme.
Programm "Systemmonitor" wird gestartet und läuft ebenfalls im Hintergrund.
Es wurde jeweils der Browser gestartet (Startseite - Startpage.com) und anschließend die Startseite von Amazon.de aufgerufen.
RAM -Auslastung:
Firefox:
Firefox: 175 936 K
Chromium:
Chromium: 27 604 K
QupZilla:
QupZilla: 84 064 K
Konqueror:
Konqueror: 30 716 K
Opera:
Opera: 85 632 K
Sieger: Chromium !! (Was mich überrascht)
CPU - Auslastung
QupZilla vs Firefox:
Spricht für sich!
Und Testsieger Chromium:
Ähnlich QupZilla.
Marco, ich hoffe ich konnte dir eine Hilfe sein!
Roman.
Marco von Marcos Blog hatte daraufhin die Frage nach der Systemauslastung des Browsers gestellt. Was mich bis dato kaum interessierte, aber ein wichtiger Aspekt ist.
Deshalb habe ich auf meinem PC unter den gleichen Bedingungen einmal ein paar Browser bezüglich Systemauslastung getestet.
Die Bedingungen:
System war hochgefahren, bis auf Akregator, HP-lib, Drobbox, Clementine und Shutter laufen keinerlei Programme.
Programm "Systemmonitor" wird gestartet und läuft ebenfalls im Hintergrund.
Es wurde jeweils der Browser gestartet (Startseite - Startpage.com) und anschließend die Startseite von Amazon.de aufgerufen.
RAM -Auslastung:
Firefox:
Firefox: 175 936 K
Chromium:
Chromium: 27 604 K
QupZilla:
QupZilla: 84 064 K
Konqueror:
Konqueror: 30 716 K
Opera:
Opera: 85 632 K
Sieger: Chromium !! (Was mich überrascht)
CPU - Auslastung
QupZilla vs Firefox:
Spricht für sich!
Und Testsieger Chromium:
Ähnlich QupZilla.
Marco, ich hoffe ich konnte dir eine Hilfe sein!
Roman.
Samstag, 7. September 2013
KDE - Browsererkennung
Unverhofft kommt oft. So ist es ja ein altbekanntes Problem von Webseiten, dass sie je nach Browser korrekt oder leider mangelhaft dargestellt werden. Je nach Programmierung sind sie eher für einen (leider zumeist für den IE von Windows) Browser zugeschnitten.
Ein Freund von mir, der sich z.T. mit Web-Design beschäftigt kann sich oftmals nur die Haare raufen, da es schwer ist Webseiten so zu programmieren das eine Vielzahl von Browsern diese für längere Zeit korrekt darstellen.
Nun ja, für mein neues Blog habe ich mir noch schnell eine neue Yahoo Mail-Adresse geholt, in diese in Kmail von KDE eingebunden. Was alles problemlos funktionierte.
Die Ernüchterung kam erst, als ich mich mit den beiden KDE Browsern "Konqueror" und "rekonq" direkt bei Yahoo angemeldet habe und mein Postfach ansehen wollte. Denn ich sah nur das:
Sie hätten auch "Ätsch!" hinschreiben können.
Also was tun? In Zukunft das Yahoo Postfach immer nur mit dem Firefox öffnen?
"Konqueror" und "rekonq" wären keine Linuxprogramme, hätten sie nicht mehr auf dem Kasten!
Ein paar schnelle Klicks und schon wird Alles korrekt dargestellt:
Über die Menüführung im Browser auf Extras - Browsererkennung klicken, und von Standard auf Firefox 3.6 stellen.
"Konqueror" und "rekonq" laden anschließend die Seite neu und siehe da...
Die beiden Browser stellen das Postfach korrekt da.
Die Firefox Browsererkennung gilt nun künftig nur für die entsprechende Yahoo Seite. Alle anderen werden weiter mit der Standarderkennung aufgerufen.
Dieses Tool funktioniert natürlich auch mit anderen mangelhaft dargestellten Webseiten.
Bei mir ist der Konqueror übrigens auf Webkit eingestellt (nicht KHTML).
Man könnte fast sagen: "Gegen Linux ist noch kein Kraut gewachsen!"
Roman.
Ein Freund von mir, der sich z.T. mit Web-Design beschäftigt kann sich oftmals nur die Haare raufen, da es schwer ist Webseiten so zu programmieren das eine Vielzahl von Browsern diese für längere Zeit korrekt darstellen.
Nun ja, für mein neues Blog habe ich mir noch schnell eine neue Yahoo Mail-Adresse geholt, in diese in Kmail von KDE eingebunden. Was alles problemlos funktionierte.
Die Ernüchterung kam erst, als ich mich mit den beiden KDE Browsern "Konqueror" und "rekonq" direkt bei Yahoo angemeldet habe und mein Postfach ansehen wollte. Denn ich sah nur das:
Sie hätten auch "Ätsch!" hinschreiben können.
Also was tun? In Zukunft das Yahoo Postfach immer nur mit dem Firefox öffnen?
"Konqueror" und "rekonq" wären keine Linuxprogramme, hätten sie nicht mehr auf dem Kasten!
Ein paar schnelle Klicks und schon wird Alles korrekt dargestellt:
Über die Menüführung im Browser auf Extras - Browsererkennung klicken, und von Standard auf Firefox 3.6 stellen.
"Konqueror" und "rekonq" laden anschließend die Seite neu und siehe da...
Die beiden Browser stellen das Postfach korrekt da.
Die Firefox Browsererkennung gilt nun künftig nur für die entsprechende Yahoo Seite. Alle anderen werden weiter mit der Standarderkennung aufgerufen.
Dieses Tool funktioniert natürlich auch mit anderen mangelhaft dargestellten Webseiten.
Bei mir ist der Konqueror übrigens auf Webkit eingestellt (nicht KHTML).
Man könnte fast sagen: "Gegen Linux ist noch kein Kraut gewachsen!"
Roman.
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