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Donnerstag, 27. Juli 2017

openSUSE leap: Upgrade from 42.2 to 42.3

Gestern erschien die neueste Version von openSUSE leap - 42.3.

Die Vernunft sagt einem, dass man besser immer etwas zuwartet mit dem Upgrade. Erste Bugs sind dann eventuell bereits beseitigt.

Doch wie heißt es so schön - "Der Geist ist willig nur der Körper ist schwach!"

So machte ich mich bereits ein paar Stunden nach der Veröffentlichung ans Werk um das Upgrade durchzuführen.

Ich wählte dabei das gleiche Vorgehen wie beim Upgrade von 42.1 auf 42.2 .
(For upgrading 42.2 to 42.3 I used the same procedure like 42.1 to 42.2 )

Alles lief reibungslos. Nach einem Download von mehr als 4100 Paketen und einem Reboot startete openSUSE leap 42.3. Alle Systemeinstellungen wurden übernommen. Sogar das von mir nachträglich konfigurierte Wlan (rtl8723be - dazu gab es einen Blogeintrag) war sofort wieder startklar.
(After download of more than 4100 packages and one reboot the system works well. All system-settings are remained intact.)

Roman.



Update 28.07.2017:

Aufgrund eines Kommentares beim Blogeintrag 42.1 auf 42.2 möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass es sehr wichtig ist alle die dort beschriebenen Schritte auch in deren Reihenfolge auszuführen. Auch ist beim Bearbeiten der Repos nur der "2" von 42.2 auf einen"3" (42.3) zu ändern - sonst bleibt der Link des Repos unverändert.

Dann sollte es reibungslos klappen und nach einen Reboot in der Systeminfo folgendes Bild erscheinen:



Das System läuft nach einem Tag immer noch ohne Probleme. Optisch - bis auf etwas buntere Plasma-Icons - kein Unterschied. Doch merkt man vor allem bei akonadi (Mail, Kalender,..) eine Performance-Steigerung!

Roman.



Montag, 28. November 2016

Snapshot management with Snapper claims a lot of space in the root partition on openSUSE leap 42.2

Das System Recovery Tool "Snapper" ist bereits seit openSUSE 12.1 Teil der Distribution. Es werden damit automatisch sogenannte Snapshots - also Wiederherstellungspunkte - erstellt.

Ausführliche Erklärung zu Snapper

Es war mir bis jetzt noch nie in diesem Maße aufgefallen, doch ließ mich die Größe meiner root-Partition nach dem Upgrade auf openSUSE leap 42.2 zweifeln. Von der automatisch angelegten Größe von 40 GB für /root  waren nur noch knapp 7 GB frei. Normalerweise hat meine root-Partition ein Volumen von 10 bis max. 15 GB.

Das Übel wurde rasch gefunden. Es waren die Snapshots. Denn es waren auch noch alle Snapshots von openSUSE 42.1 vorhanden.

Diese konnten über Anwendungsmenü / Yast / Snapper / gelöscht werden. Nur die letzten 3 Snapshots von der langen Liste ("vorher&nachher" und einmal mit "important=yes" markiert) behielt ich. Standardmäßig behält sich openSUSE leap 42.2 die 10 letzten Snapshots.

Nach dieser Aktion waren wieder mehr als 27 GB auf meiner root-Partition frei.

Roman.


Moving of /var/cache to a separate subvolume - openSUSE leap 42.2

Wenn man auf openSUSE 42.2, so wie ich hier beschrieben habe, das Upgarde durchführt, wird seitens openSUSE empfohlen /var/cache in ein eigenes Subvolumen zu verschieben.Bei einer kompletten Neuinsatllation ist dies nicht nötig!

Wie dies durchzuführen ist, kann man hier unter Punkt 3 Move /var/cache to a separate subvolume auf der openSUSE Webseite nachlesen. Es ist ganz einfach. Man öffnet die Konsole (Terminal) - erlangt root-Rechte - und führt Punkt für Punkt aus. Man gibt die jeweiligen Befehle per Copy and Paste ein und bestätigt mit Enter. Ich z.B. hatte keine Datei mit /var/cache.old.

Ist man bei dem Absatz "....entry to /etc/fstab for the new /var/cache subvolume......" angekommen, so hilft vielleicht die folgende kurze Beschreibung:

Über das Anwendermenü / System / File Manager - Super User mode / wird der Dateimanager Dolphin mit root-Rechten geöffnet. Über Basisordner / etc / gelangt man in den etc Ordner, in welchen sich die Datei fstab befindet. Diese wird mit Doppelklick geöffnet.

Hier habe ich die Zeile

UUID=821........cc..........e-ea......acc......bfd..  /var/tmp btrfs subvol=@/var/tmp  @ @

einfach kopiert und am Ende der Auflistung wieder eingefügt. Anschließend werden in der neuen Zeile die Wörter "tmp" durch das Wort "cache" ersetzt und fstab gespeichert. Dolphin wird anschließend geschlossen und in der Konsole der letzte Befehl von der openSUSE Webseite ausgeführt. Nach einem Neustart ist /var/cache in ein eigenes Subvolumen verschoben worden. Dies soll deshalb wichtig sein, da durch Snapshots des Tools Snapper das Datenvolumen in /var/cache rasant ansteigen kann.

Roman.

Sonntag, 20. November 2016

openSUSE leap: Upgrade from 42.1 to 42.2

Nach rund einem Jahr war es wieder so weit und eine neue Version von openSUSE leap ist erschienen.Die 42.2´er Version wurde veröffentlicht.

Also Zeit das Upgrade durchzuführen.

Das Upgrade der 13'er Versionen habe ich  hier in meinem Blog ausführlich beschrieben. Dies ist bis heute auch die meistbesuchte Seite in meinem Blog.

Das Upgrade von 13.2 auf leap 42.1 führte ich nicht so durch, da sich openSUSE leap bereits im Grundaufbau komplett von den bisherigen Versionen unterschieden hat. Ich wählte eine Neuinstallation.

Nun aber, da dies nur ein Upgrade von "leap zu leap" war, wählte ich wieder die Methode mit "zypper". Allerdings in leicht geänderter Form.

Upgrade:

Einfach aus Interesse wählte ich eine Mischform aus "Yast" und "zypper". Es erspart eine Tipparbeit in der Konsole und ist dadurch für "Laien" nicht so abschreckend.

Los gehts!

Zuerst wichtige Daten sichern, oder das gesamte Betriebssystem! (z.B. mit Clonezilla)

Über das Anwendermenü und Yast gehts zu den Repositorien (root-Rechte erforderlich!):


Hier löschen wir alle eingebundenen Repositorien außer diese:


Non-Oss, Oss, Update und Update Non-Oss bleiben erhalten!!

Danach verlassen wir Yast und öffnen die Konsole. Erlangen root-Rechte (Administratorrechte) mit dem Befehl "su" und der anschließenden Passworteingabe (diese sieht man beim Tippen nicht!!).

Es folgt der Befehl "zypper ref" (mit Enter bestätigen)

Hier werden die (noch verbliebenen Repos) aktualisiert.



Danach der Befehl "zypper up" (mit Enter bestätigen)

Hiermit wird das System auf den neuesten Stand gebracht. Die Aktualisierung muss mit einem "j" für "ja" bestätigt werden.

Ist dies geschehen, so verlassen wir die Konsole wieder und gehen zurück zu den Repositoren mittels Yast.



Nun klicken wir jedes einzelne Repo an und öffnen es mittels den "Bearbeiten" - Button. Das Fenster "Server und Verzeichnis" erscheint. Nun ersetzen wir einfach 42.1 durch 42.2 sowohl in der oberen, als auch in der unteren Zeile.
Wie gesagt, diese Änderung führen wir bei allen vier Repositorien durch. Dabei ließt sich das System stets beim neuen Server ein. Beim letzten Repo muss die Lizenzvereinbarung mittels "Weiter" bestätigt werden.

Nun wieder raus aus Yast und rein in die Konsole. Wieder root-Rechte mittel "su" und Passwort.erlangen.

Es folgen die Befehle:

  •  "zypper clean --a" (mit Enter bestätigen) (hierbei werden die Repos bereinigt)
  •  "zypper ref" (mit Enter bestätigen) (hier werden die Repos neu eingelesen)


                                                             
Nun folgt der Upgrade-Befehl "zypper dup" (mit Enter bestätigen)

Nach zwei bis drei Bestätigungen mit "j" für "Ja" und durchgelesenen Lizenzen (diese können mit "q" übersprungen werden) beginnt der Download der neuen Pakete.



...und es läuft und läuft.....

Ist der Download beendet so wird gleich in der Konsole der Befehl "reboot" eingegeben. Das System startet neu, und wenn alles glatt gelaufen ist, ist das Upgrade ist vollbracht.


In der Systeminformation sollte nun 42.2 zu sehen sein mit der KDE 5.8.2 Version.


Nun kann man wieder über Yast / Repositorien gewünschte zusätzliche Repos (für Multimedia etc,..) einbinden (zumeist über Hinzufügen / Community-Repos).

Ich hoffe das Alles gelingt!

Roman.

Mittwoch, 18. November 2015

Upgrade to openSUSE Leap 42.1. My first experiences with openSUSE Leap 42.1 (KDE - Plasma5)

Vor ein paar Tagen war es soweit. Ich vollzog das Upgrade auf openSUSE Leap 42.1. Mein, sehr stabiles, openSUSE 13.2 hatte ausgedient.

Wie bereits in meinem letzten Post geschildert, hatte ich ein wenig Sorge, da sich openSUSE mit dieser Version von grundauf verändert. Die Basisplattform kommt von SLE und die Anwendungen werden darauf aufgebracht und stets aktualisiert. Hört sich gut an und klingt nach einem stabiles System.

Aus verschiedenen Quellen konnte ich bereits die Information erhalten, dass es besser ist eine komplette Neuinstallation durchzuführen. Klingt auch logisch, wenn doch der ganze Unterbau der Distribution ausgetauscht wird. (several sources suggest only a complete reinstallation)

Von der der openSUSE Webseite habe ich mir die 4,3 GB große ISO-Datei für die Installations-DVD heruntergeladen. Diese liegt aktuell nur in 64-bit. vor. Mein altes System bzw. meine Daten, Mails,... wurden soweit gesichert, und dann gings auch schon los.

Nach dem Booten von DVD zeigt sich der Installer gewohnt aufgeräumt und übersichtlich. Ich führte die "Neuinstallation" (nicht das "Upgrade"). Diese lief wie gewohnt ohne Probleme durch. Hardware wurde ausnahmslos erkannt. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Installation schneller ging früher.

Nach dem Reboot:


Nachdem ich einmal Elektriker war, gibt es für die Glühbirne einen Pluspunkt. Das sollte allerdings der Einzige bleiben!!

Wo fange ich an?

Gleich vorweg, mir erscheint, dass openSUSE stabil ist, aber Plasma 5 ist es nicht. Oder die beiden in Kombination. Ich weiß nicht, was daran eine Finale Version sein soll!

Die Optik:
Das Aussehen ist immer so eine Sache. Einem gefällt dies, dem anderen das. Aber das Default-Theme (Breeze) ist z.B. nicht ausgereift. Die Schrift wirkt zu blass, kaum lesbar. Die Breeze-Symbole sehen aus wir Kindergartenzeichnungen. Und, und, und,..... Gut, all das kann man in KDE einstellen. Nach etwas Arbeit sah meine SUSE wieder wie früher aus. Bis auf das "Dropbox-Symbol", welches nur aus einem schwarzen Feld zu bestehen scheint (man kann es im Bild oben neben dem Lautsprechersymbol erkennen).

Die Default-Symbole sehen schrecklich aus!


Kwallet,Kmail, Korganizer,...
Diese Komponenten haben scheinbar die größten Probleme. Der Network-Manager kann auf Kwallet zugreifen, aber Kmail nicht. So muss stets (in Abständen von 5 Minuten) das/die Email-Passwörter eingegeben werden! "Die Digitale Brieftasche steht für Kmail nicht zur Verfügung", heißt es. Ein Blick in den Paketmanager zeigte das es Pakete der 4'er Gruppe und der 5'er Gruppe gibt. Wobei bei der Neuinstallation ein Mix aus 4'er und 5'er Pakete gemacht wurde. Warum? Ich entschloss mich alle Pakete auf 5'er zu aktualisieren.







Nach einem Reboot stand nun Kwallet (Digitale Brieftasche für Passwörter) auf für Kmail bereit und funktionierte super. Doch die Freude währte nur kurz. Kontact hatte keinen Kalender mehr - den musste ich nachinstallieren. In Kontact und Kalender ist es nicht mehr möglich den Google-Kalender einzubinden. Während der Anwendung flackerte oft der Bildschirm,.... Oje. Völlig unausgereift!

Dolphin (Dateimanager)
Hier fehlt die Funktion, ein Bild z.B. von .png nach .jpg zu konvertieren! (Warum,?)
Auch ist ein vielen Menüpunkten die Deutschübersetzung nicht vollzogen. Kmail zeigt sich in beiden Versionen fast ausschließlich in Englisch.

HTML5
Gut, das ist jetzt zwar kein SUSE-Problem, aber in 13.2 konnte ich mit dem QupZilla Browser (den ich sehr mag) Youtube-Videos (nun in HTML5) ansehen. Also ich konnte mir in 13.2 HTML5-Videos ansehen. Warum QupZilla nun nicht mehr dazu imstande ist, ist schleierhaft. In Firefox ist es kein Problem.


Es gibt auch (ein wenig) Positives:

So gibt es nun ein neuartiges Startmenü. Ich finde es lehnt sich an Gnome an.
Man findet es mit Rechts-Klick auf des KDE-Startsymbol/Alternativen/Anwendungsübersicht.



Fazit:

Der Versuch mit SLE als Unterbau ein stabiles System zu erzeugen, scheint mit den Anwendungen von, oder mit Plasma 5 (zur Zeit) nicht zu funktionieren.

Im Vergleich zu openSUSE 13.2 ist openSUSE Leap 42.1 mit Plasma 5 für den Alltag unbrauchbar. (Sorry, but it isn't stable with Plasma5)

Noch bin ich mir nicht sicher, aber ich spiele mit dem Gedanken Gnome3.x auszuprobieren. Aber unter openSUSE! Da ich mir nicht vorstellen kann, dass sich diese Distribution so verschlechtert haben soll. Außerdem hätte ich damit natürlich sofort den direkten Vergleich.


Roman.

Montag, 2. November 2015

openSUSE Leap 42.1 coming soon!

Nach langer Zeit wieder einmal ein Blogeintrag!



Eine weitere Ausgabe von openSUSE kündigt sich an und bringt diesmal grundlegende Veränderungen mit sich.

1. Der Name:
Nach openSUSE 13.2 wollten sich die Entwickler anscheinend etwas Neues einfallen lassen.
Die Zahl "42.1" soll laut diversen Foreneinträgen auf den Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" zurückzuführen sein. In diesem steht die Zahl "42" als Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und den ganzen Rest.

2. Leap:
Mit Leap wollen die Entwickler eine Zwischenstufe zu der stets topaktuellen Tumbleweed (Rolling-Release-Zweig) und der konservativen aber stabilen SLE bilden.
Kurz gesagt, Leap bekommt den Unterbau von SLE und erprobte Software aus Tumbleweed.
Leap soll künftig mit einer Laufzeit von bis zu 4 Jahren erscheinen und im 18-Monats-Rhythmus mit Service-Packages versorgt werden.

Möchte man die neue SUSE installieren, bekommt man zugleich bei https://www.opensuse.org/# die Auswahl geboten sich zwischen Tumbleweed oder Leap zu entscheiden. Topaktuell oder konservativ-stabil.


Natürlich werden Kernel und Software aktualisiert, aber sicher am meisten wird KDE Plasma 5 in Erscheinung treten. Erstmals mit dabei, ist es hoffentlich bereits stabil genug für den täglichen Einsatz. Mal hört man dies, mal hört man jenes.
Ich selbst habe es noch nicht mithilfe einer Meilenstein Version getestet. Werde also den Sprung ins kalte Wasser wagen. Optisch spricht es mich an.

Wobei ich mich ertappt habe, bereits im Vorfeld mit dem Gedanken gespielt zu haben auch einmal wieder Gnome 3 zu testen. Wenn, dann aber eher mit Debian. Zu openSUSE gehört für mich einfach die KDE Arbeitsoberfläche.

Die längere Laufzeit des Systems mit Service-Packs spricht mich doch sehr an, da zumal ich das Gefühl hatte, wenn es richtig rund lief - war bereits wieder ein Upgrade verfügbar.

Fazit:
Ich werde sehen ob Leap 42.1 auch die Antwort auf meine Frage nach einem passenden Linuxsystem ist.

PS: ...ich hoffe es!

Roman.

Freitag, 7. November 2014

openSUSE - Upgrade to 13.2

Genau vor einem Jahr gab es hier in meinem Blog eine Anleitung für das Upgrade von openSUSE auf die Version 13.1. Nun genau ein Jahr später ist nun die Version  13.2 erschienen.
Wie in meinem letzten Blogeintrag war ich mir nicht sicher, ob ich nicht eine völlige Neuistallation vornehme (auf eine 64-bit Version, ich habe noch eine 32-bit), oder wieder nur ein Upgrade durchführe.
Nun sei es aus Bequemlichkeit oder aus Zeitmangel (ich bin zur Zeit im Lernstress und möchte keine Zeit mit Account-Einrichtung und dergleichen verlieren) habe ich mich für das bewährte Upgrade entschieden.


Es funktioniert genauso wie in meinem Blogeintrag (Upgrade to 13.1mit Bilder) vor einem Jahr - natürlich mit den angepassten Links.
 English: It's the same procedure like the upgrade to 13.1 - look at my link "Upgrade to 13.1 with pics". You only have to change the repo-link from 13.1 to 13.2.



So geht`s!

Zuerst Konsole öffnen, "root"-Rechte erlangen und mit folgenden Befehlen das System einmal aktualisieren:

zypper ref
zypper up


Mit dem Befehl exit wieder raus aus der Konsole und über Yast die Repo-Verwaltung aufrufen.

In der Repo-Verwaltung alle eingebundenen Repo´s löschen!

Anschließend gehts zurück in die Konsole mit "root"-Rechten. Nun werden die neuen Repos mit den folgenden Befehlen eingebunden.


Diese Befehle eintippen (am besten in einen Editor schreiben und mit Copy and Paste in die Konsole einfügen. Stets mit "Enter" bestätigen (es muss vier Mal "fertig" an der rechten Seite stehen).

Danach kommt noch ein:

zypper clean -a
zypper ref

 Und dann endlich das "heilige" zypper dup

Kurz darauf werden die Pakete abgeglichen und das Downloadvolumen berechnet. Mit der Bestätigung gehts los!

Dann erscheinen nacheinander die Aufforderungen die Lizenzbestimmungen für "flash-player" und "gstreamer fluendo-mp3" zu bestätigen.

Nach ca. 2 Stunden und eine "reboot" ist es dann auch schon geschehen - das Upgrade ist fertig und die SUSE erstrahlt im neuem Glanz.

Alles läuft schnell und flüssig. Die Bootzeit ist deutlich kürzer. Optisch ist jedoch so einiges fraglich!

Hier einmal das "default-wallpaper"!



 Also das verdient echt keinen Preis!!!

Als nächstes hat das Standard-Oxygen-Theme seinen Schatten gewechselt - in ein grelles "mint"!

 Auch das verdient keinen Preis!!

Nun ja, openSUSE ist ja glücklicherweise sehr anpassungsfähig. Nach kurzer Zeit hatte ich meine SUSE wieder optisch soweit, dass ich wieder stolz damit arbeite!!


Viel Glück beim Upgrade!

Roman

Freitag, 3. Oktober 2014

OpenSUSE 13.2 is coming soon!!

Fast genau ein Jahr ist es her, dass ich eine Anleitung für das Upgrade auf openSUSE 13.1 in den Blog gestellt habe. Nun ist es endlich wieder soweit. Eine neue Version (openSUSE 13.2) steht kurz vor der Freigabe.



Diesmal stellt sich für mich die Frage, ob ich wieder ein Upgrade durchführe, oder eine komplette Neuinstallation.
Durch eine Neuinstallation hätte ich die Möglichkeit nun auch (endlich) auf ein 64-bit System umzusteigen. Mit meinen 32-bit bin eindeutig nicht mehr "state of the art".
Ich kann mich zwar nicht über die Performance beklagen, aber einerseits ist meine Hardware dazu imstande 64-bit zu handhaben und andererseits sind die 64-bit Versionen nun doch schon sehr ausgereift.

Mal, sehen! Die Entscheidung fällt in 32 Tagen. :-)

Hat jemand Probleme mit 64-bit Versionen von openSUSE ?

Roman.


Mittwoch, 20. November 2013

openSUSE - Upgrade 13.1






Ja, da schlagen die Herzen höher, wenn es wieder einmal eine neue "SUSE" gibt. Brandneu, seit gestern Mittag auf dem Markt!

Nach einer morgendlichen Radrunde, bei der ich mir nur durch unermüdlichen  Einsatz meine Fahrspur in den schier blickdichten Novembernebel schnitt (?! ich hätte Philosoph werden sollen), möchte ich nun meine Erfahrung mit dem Upgrade von 12.3 auf 13.1 der Linux-Distribution "openSUSE" schildern.

Nachdem ich Laptop und PC besitze, und beide stets gleichauf sind mit Betriebssystem und Programmen, wollte ich doch zuerst den Laptop "upgraden".

Eine Möglichkeit ist natürlich die neue Version in DVD-Form herunterzuladen, sie zu booten und die Aktualisierung durchführen. Dies ist mir aber zu umständlich. Ich benutze/benutzte  "zypper"


Los gehts!

Zuerst Konsole öffnen, "root"-Rechte erlangen und mit folgenden Befehlen das System einmal aktualisieren:

zypper ref
zypper up



Mit dem Befehl exit wieder raus aus der Konsole und über Yast die Repo-Verwaltung aufrufen.
(folgendes würde sich auch mit dem Befehl zypper mr -adR erledigen lassen, ist mir aber andersrum lieber)

In der Repo-Verwaltung werden nun alle eingebundenen Repos deaktiviert und gelöscht!



Anschließend gehts zurück in die Konsole mit "root"-Rechten. Nun werden die neuen Repos mit den folgenden Befehlen eingebunden.

zypper ar -n "openSUSE-13.1 OSS" http://download.opensuse.org/distribution/13.1/repo/oss/ repo-13.1-oss
zypper ar -n "openSUSE13.1 Non-OSS" http://download.opensuse.org/distribution/13.1/repo/non-oss/ repo-13.1-non-oss
zypper ar -f -n "openSUSE13.1 Updates OSS" http://download.opensuse.org/update/13.1/ repo-13.1-update-oss
zypper ar -f -n "openSUSE-13.1 Updates Non-OSS" http://download.opensuse.org/update/13.1-non-oss/ repo-13.1-update-non-oss

Danach kommt noch ein:

zypper clean -a
zypper ref


Und dann endlich das "heilige" zypper dup


Kurz darauf werden die Pakete abgeglichen und das Downloadvolumen berechnet. Mit der Bestätigung gehts los!



Dann erscheinen nacheinander die Aufforderungen die Lizenzbestimmungen für "flash-player" und "gstreamer fluendo-mp3" zu bestätigen.





und es läuft und läuft,...(wie man an der Uhr erkennt mehr als 2 Stunden!!!)


Wenn der Download abgeschlossen ist, gleich mit den "root"-Rechten ein reboot eibgeben und das System startet neu.
Wenn alles, so wie bei mir, reibungslos geklappt hat, merkt man gleich (bis auf das neue Login-Fenster) keinen Unterschied. Alle Einstellungen wurden übernommen. Sogar Choqok zeigte sofort wieder neue Twitter-Post an.

Aber in der Systeminformation sieht man es:


Sekunden später, war auch bereits wieder das erste Update da!

(Cool - wird nun mit einem "Bug-Käfer" angezeigt!


Fertig!

Alles im allem zeigt sich die neue SUSE stabil und artig. Da ich das KDE-Repo eingebunden hatte, hatte ich bereits die Version 4.11.3 installiert. Die neue SUSE hat nur die Version 4.11.2 an Bord, was mich aber nicht stört, da ich zwischen den beiden Versionen keinen Unterschied feststellen konnte.

Auch LibreOffice hatte ich aus einem Build-Repo in neuerer Version. Während der Installation musste ich einmal bestätigen die bereits installierte Version zu löschen, damit die Neue geladen werden kann. Es hat sich aber dieselbe Version installiert.

So, jetzt gehts an kochen! Am Nachmittag ist dann der PC dran. Der ist übrigens vor einer Woche mit einem 24 Zoll LED-Hintergrundbeleuchtung Monitor von Benq aufgerüstet worden. Ich kann nur sagen - pralle Farben!

Roman.