Posts mit dem Label Kmail werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kmail werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 9. August 2017

Yahoo authentication failed in KMail 5.5.2 on openSUSE leap 42.3. The solution....

Zuerst ist es mir gar nicht aufgefallen, aber mein Yahoo IMAP Mailkonto wurde über KMail 5.5.2 in openSUSE leap 42.3 - im Gegensatz zu openSUSE leap 42.2 nicht mehr synchronisiert.
Es kam zwar eine Fehlermeldung, das scheinbar die Zugangsdaten nicht richtig sind, diese kam aber auch alle heiligen Zeiten mal in der Vorgängerversion. Diese hab ich zumeist ignoriert, denn nach einem Neustart war alles wieder o.k. Da über dieses Konto selten Emails laufen, bestand auch kein dringender Handlungsbedarf.

Doch nun scheint es als wäre ich mit KMail völlig von Yahoo ausgesperrt. Android-Mail (auf meinem Smartphone) hat mit Yahoo Mail keinerlei Probleme. Ebenso funktioniert der Einstieg über die Webseite völlig reibungslos.
Auch Änderungen an der Authentifizierung in KMail (Port, SSL/TLS, PLAIN, Klartext,...) brachten keinen Erfolg.

Zu erwähnen ist auch, dass GMX und GMAIL weiterhin ohne Probleme funktionieren.


Lösung:
Die Lösung fand ich als ich mich über den Browser in mein Yahoo Mail einloggte. Hier kam wie gewohnt gleich einmal die Sicherheitsmeldung "externe Zugriffe" zu unterbinden. Gemeint sind hier Android-Mail und dergleichen.

Unter dem Menüpunkt "Account-Info / Account-Sicherheit" fand ich den Eintrag "App-Passwort-Generator". Hier wählt man aus einer Reihe von Apps das Richtige aus, beziehungsweise erstellt einen neuen Eintrag. Mithilfe des erstellten Passwortes, welches anschließend in KMail unter "Benutzernamen / Passwort" eingetragen wird (anstelle des üblichen Passwortes), ist bereits der erste Schritt getan. Nun muss nur noch in KMail bei "Authentifizierung" NTLM ausgewählt werden.
(was NTLM ist findet man hier )











... und schon ist der Yahoo-Account wieder bereit!



Diese "Zwei-Schritt-Authentifizierung" ist von Yahoo zwar nett, aber etwas im Verborgenen.

Roman.

Freitag, 17. Juni 2016

Open365 Beta with LibreOffice and KDE applications

Unlängst stolperte ich über einen Artikel bezüglich Open365. Da ich nur die Überschriften überflog verwechselte ich es natürlich prompt mit Office365 und blätterte weiter.

Ich habe keinerlei Erfahrung mit Office365 (Microsoft), deshalb kann ich auch keinen Vergleich mit Open365 (Open Source) erstellen.

Durch einen weiteren Artikel, in dem ich über das Wort "KDE" aufmerksam wurde, hatte ich von der webbasierenden LibreOffice Lösung erfahren. Diese soll auch die KDE Anwendung Kontact (Kalender, Kmail,...) beinhalten.

Startseite: https://open365.io/


Mein geliebter Browser QupZilla (WebKit) stellt allerdings die Startseite grässlich dar (Menüs sind deplatziert). Daher habe ich mit Firefox gearbeitet.

Über "Sign in" einen Account angelegt:


Hier wir nochmals deutlich auf den Beta-Status hingewiesen!

Nach dem ersten Login zeigt sich eine doch sehr schlichte Startseite (deutliche Dropbox Ähnlichkeit).


Open365 ist kostenlos, und wie man sieht beinhaltet es 20 GB Speicher.

Über den Menü-Button (in Google-Style) zeigen sich die Anwendungen:


LibreOffice ist in Version 5.0.5.2 mit Writer, Calc und Impress vertreten.



 Unter "Mail" findet man Kontact mit den KDE Anwendungen Kmail, Kalender, Kontakte,....





Die Einbindung des Google Kalender fehlt (leider). Ich konnte aber ohne Probleme meinen Kalender (vom PC) exportieren (als iCal-Datei) und nach einen Upload in einen neu angelegten Ordner in meinem Home-Verzeichnis auf Open365, integrieren. Eine Synchronisation wird, so denke ich auf diesem Wege nicht stattfinden. Ich denke aber das dies über den umgekehrten Weg möglich ist. Dies werde ich noch ausprobieren.



Der erste Eindruck ist positiv. Bereits in der Beta-Ausgabe läuft alles sehr flüssig, nahezu reibungslos. Schreibt man im Writer einen Text, so merkt man doch eine kleine Verzögerung in den Drop-out-Menüs, wie z.B. bei der Schriftauswahl.

Betreibt man einen eigenen Server besteht auch die Möglichkeit den Clienten zu downloaden, was bei mir aber nicht zutrifft.

Die Idee LibreOffice mit KDE zu einem Paket zusammenzufassen und daraus etwas Nützliches zu basteln gefällt mir sehr gut und trifft bei mir sowohl die Linux, sowie die Open Source Begeisterung.

Ich freue mich auf die Finale Version!

Roman

Update 27.06.2016

Ich habe mit Didi von Didis Blogazo über open365 bezüglich einiger Probleme gesprochen. Darum möchte ich die nächsten Zeilen hinzufügen. (In Englisch, da sie auch ins Forum von open365 verlinkt werden)

Recently a friend of mine reported about a problem with the calendar application, which is included in Kontact (open365), in the open365 Forum.
He wasn't able to open the context menu by right mouse click on his Debian Gnome and Debian Xfce systems to add a new calendar or something like that. On my openSUSE KDE system it always works well and I can't report about problems or mistakes like that. Therefore I was looking for a solution while I used open365 calendar. I found a few interesting bugs:
First of all – next steps refer to the front panel of the calendar application.
When a little star is placed within the filed above all calendars, which are included, it is impossible to open context menu by right mouse click. It seems that the right mouse click is out of order. The star is generated by clicking the „Show all“-button. Only after the star had been deleted and the word „Search“ had been shown in this field, it was possible to open context menu. Very tricky!
Also it is necessary that at least one calendar is selected and has got a blue mark. Then it is possible to start setup of the calendar properties and to add new events into calendar by context menu.
The import and itegration of an iCal-file works well without problems (File/Import/Import Calendar/….). So I'm able to create and delete new events into the new calendar.

By the way, currently it is clear to see that open365 is a Beta-Release.
Roman.

Mittwoch, 18. November 2015

Upgrade to openSUSE Leap 42.1. My first experiences with openSUSE Leap 42.1 (KDE - Plasma5)

Vor ein paar Tagen war es soweit. Ich vollzog das Upgrade auf openSUSE Leap 42.1. Mein, sehr stabiles, openSUSE 13.2 hatte ausgedient.

Wie bereits in meinem letzten Post geschildert, hatte ich ein wenig Sorge, da sich openSUSE mit dieser Version von grundauf verändert. Die Basisplattform kommt von SLE und die Anwendungen werden darauf aufgebracht und stets aktualisiert. Hört sich gut an und klingt nach einem stabiles System.

Aus verschiedenen Quellen konnte ich bereits die Information erhalten, dass es besser ist eine komplette Neuinstallation durchzuführen. Klingt auch logisch, wenn doch der ganze Unterbau der Distribution ausgetauscht wird. (several sources suggest only a complete reinstallation)

Von der der openSUSE Webseite habe ich mir die 4,3 GB große ISO-Datei für die Installations-DVD heruntergeladen. Diese liegt aktuell nur in 64-bit. vor. Mein altes System bzw. meine Daten, Mails,... wurden soweit gesichert, und dann gings auch schon los.

Nach dem Booten von DVD zeigt sich der Installer gewohnt aufgeräumt und übersichtlich. Ich führte die "Neuinstallation" (nicht das "Upgrade"). Diese lief wie gewohnt ohne Probleme durch. Hardware wurde ausnahmslos erkannt. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Installation schneller ging früher.

Nach dem Reboot:


Nachdem ich einmal Elektriker war, gibt es für die Glühbirne einen Pluspunkt. Das sollte allerdings der Einzige bleiben!!

Wo fange ich an?

Gleich vorweg, mir erscheint, dass openSUSE stabil ist, aber Plasma 5 ist es nicht. Oder die beiden in Kombination. Ich weiß nicht, was daran eine Finale Version sein soll!

Die Optik:
Das Aussehen ist immer so eine Sache. Einem gefällt dies, dem anderen das. Aber das Default-Theme (Breeze) ist z.B. nicht ausgereift. Die Schrift wirkt zu blass, kaum lesbar. Die Breeze-Symbole sehen aus wir Kindergartenzeichnungen. Und, und, und,..... Gut, all das kann man in KDE einstellen. Nach etwas Arbeit sah meine SUSE wieder wie früher aus. Bis auf das "Dropbox-Symbol", welches nur aus einem schwarzen Feld zu bestehen scheint (man kann es im Bild oben neben dem Lautsprechersymbol erkennen).

Die Default-Symbole sehen schrecklich aus!


Kwallet,Kmail, Korganizer,...
Diese Komponenten haben scheinbar die größten Probleme. Der Network-Manager kann auf Kwallet zugreifen, aber Kmail nicht. So muss stets (in Abständen von 5 Minuten) das/die Email-Passwörter eingegeben werden! "Die Digitale Brieftasche steht für Kmail nicht zur Verfügung", heißt es. Ein Blick in den Paketmanager zeigte das es Pakete der 4'er Gruppe und der 5'er Gruppe gibt. Wobei bei der Neuinstallation ein Mix aus 4'er und 5'er Pakete gemacht wurde. Warum? Ich entschloss mich alle Pakete auf 5'er zu aktualisieren.







Nach einem Reboot stand nun Kwallet (Digitale Brieftasche für Passwörter) auf für Kmail bereit und funktionierte super. Doch die Freude währte nur kurz. Kontact hatte keinen Kalender mehr - den musste ich nachinstallieren. In Kontact und Kalender ist es nicht mehr möglich den Google-Kalender einzubinden. Während der Anwendung flackerte oft der Bildschirm,.... Oje. Völlig unausgereift!

Dolphin (Dateimanager)
Hier fehlt die Funktion, ein Bild z.B. von .png nach .jpg zu konvertieren! (Warum,?)
Auch ist ein vielen Menüpunkten die Deutschübersetzung nicht vollzogen. Kmail zeigt sich in beiden Versionen fast ausschließlich in Englisch.

HTML5
Gut, das ist jetzt zwar kein SUSE-Problem, aber in 13.2 konnte ich mit dem QupZilla Browser (den ich sehr mag) Youtube-Videos (nun in HTML5) ansehen. Also ich konnte mir in 13.2 HTML5-Videos ansehen. Warum QupZilla nun nicht mehr dazu imstande ist, ist schleierhaft. In Firefox ist es kein Problem.


Es gibt auch (ein wenig) Positives:

So gibt es nun ein neuartiges Startmenü. Ich finde es lehnt sich an Gnome an.
Man findet es mit Rechts-Klick auf des KDE-Startsymbol/Alternativen/Anwendungsübersicht.



Fazit:

Der Versuch mit SLE als Unterbau ein stabiles System zu erzeugen, scheint mit den Anwendungen von, oder mit Plasma 5 (zur Zeit) nicht zu funktionieren.

Im Vergleich zu openSUSE 13.2 ist openSUSE Leap 42.1 mit Plasma 5 für den Alltag unbrauchbar. (Sorry, but it isn't stable with Plasma5)

Noch bin ich mir nicht sicher, aber ich spiele mit dem Gedanken Gnome3.x auszuprobieren. Aber unter openSUSE! Da ich mir nicht vorstellen kann, dass sich diese Distribution so verschlechtert haben soll. Außerdem hätte ich damit natürlich sofort den direkten Vergleich.


Roman.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

ClamAV in openSUSE 12.3 und Kmail

Nachdem Didi in seinem Blog diesen Artikel geschrieben hat (mit Unterstützung durch Marco ), wollte ich die Gelegenheit nutzen und über ClamAV in openSUSE 12.3 posten.

Installiert man "clamav" über die Standard-Repos passiert nach der Installation mal gar nichts. Keine GUI vorhanden. Diese wäre "ClamTk"!

Kmail wäre dies egal und erkennt die vorhandene Antivirus-Datenbank zum checken diverser Daten.

ClamTk ist nicht in den Standard-Repos vorhanden, deshalb sucht man es am Besten in der Paketsuche .


Auffallend ist, dass Konqueror für die "1 Click Install" auf KHTML umgestellt werden muss. (muss ein vorübergehender Bug sein).




Danach findet man ClamTk im Software-Menü.



Nach einem Update der Signaturen (Check for Updates) kann auch schon das System überprüft werden. Wie man sieht, ist dies aber sehr systemauslastend!



Inwiefern so ein Test unter Linux sinnvoll ist, ist eine Glaubensfrage. Sinnvoll, wie Didi es beschrieben hat, ist sicher das checken von Daten per Mail um Viren und Co. nicht zu versenden.

Da ist es schon toll, das Kmail ClamAV integriert.




Ich finde Kmail generell als sehr innovativen Mail-Klienten.

Roman.