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Samstag, 10. Februar 2018

Update failed on openSUSE 42.3 - ('/repodata/repomd.xml' not found ............/repo/non-oss/')

Es kommt schon mal vor, dass beim Versuch der Systemaktualisierung - sei es über die automatisierte Softwareaktualisierung oder mittels zypper up in der Konsole - ein Repositorium nicht eingelesen werden kann. Im Normalfall ist dies jedoch binnen Stunden oder maximal am nächsten Tag behoben. Schuld dafür, nehme ich an, sind Wartungsarbeiten am Server.
Doch seit ein paar Tagen schlug der Aktualisierungsversuch immer fehl. Wollte man das System manuell per zypper up (benötigt natürlich root-Rechte) aktualisieren, wurde folgende Meldung ausgegeben:


Nach kleiner Recherche im eigenen System hatte ich festgestellt, dass es sich um diese beiden Repos handelte:


Eine Suche in diversen Foren ergab gleich mehrere Lösungsansätze. Angefangen von der Verwendung eines neuen/anderen Spiegelservers bis hin zur Deaktivierung der betroffenen Repos.

Doch ein kurzer Eintrag in einem Forum im Jahr 2014 brachte die richtige Lösung:

Mit dem Befehl     zypper lr -d    wurden die eingebundenen Repos aufgelistet.


(Hier sah man bereits, dass alle Repos den selben Typ haben - "rpm-md".)


Auflistung ebenso mit     ls -l /etc/zypp/repos.d


Die Verbindung mit dem Server wurde mittels    ping -c1 download.opensuse.org   erfolgreich getestet.


Da laut des Forumeintrags der Typ des Repos mit rpm-md falsch war - er hätte yast2 lauten müssen - musste dieser mit folgenden Befehlen geändert werden:

- su        (root-Rechte)
- cd /etc/zypp/repos.d       (wechselt in das /etc/zypp/repos.d Verzeichnis)
- grep type repo-non-oss.repo repo-oss.repo      (listet den Typ der Repos auf)


- sed -i 's|type=rpm.md|type=yast2|g'  repo-non-oss.repo repo-oss.repo    (wechselt den Repo-Typ)

- grep type repo-non-oss.repo repo-oss.repo     (zeigt den gewünschten Erfolg - geänderter Typ)


- clear         (bereinigt nur die Konsolendarstellung zur besseren Darstellung des Folgenden)
- zypper ref     (aktualisiert alle Repos)



Die Systemaktualisierung konnte danach sofort ohne Probleme durchgeführt werden.


Warum es zu diesen Problem überhaupt kam und sich der Typ zweier Repos änderte ist mir nicht bekannt. Auch im Forumeintrag wurde nicht darauf eingegangen. 

Da der Thread bereits geschlossen wurde, konnte ich mich leider nicht bei "RainMaker" dafür bedanken. Schade, denn solche Problemlösungen sind "goldeswert" und haben ein Danke verdient!

Roman

Donnerstag, 27. Juli 2017

openSUSE leap: Upgrade from 42.2 to 42.3

Gestern erschien die neueste Version von openSUSE leap - 42.3.

Die Vernunft sagt einem, dass man besser immer etwas zuwartet mit dem Upgrade. Erste Bugs sind dann eventuell bereits beseitigt.

Doch wie heißt es so schön - "Der Geist ist willig nur der Körper ist schwach!"

So machte ich mich bereits ein paar Stunden nach der Veröffentlichung ans Werk um das Upgrade durchzuführen.

Ich wählte dabei das gleiche Vorgehen wie beim Upgrade von 42.1 auf 42.2 .
(For upgrading 42.2 to 42.3 I used the same procedure like 42.1 to 42.2 )

Alles lief reibungslos. Nach einem Download von mehr als 4100 Paketen und einem Reboot startete openSUSE leap 42.3. Alle Systemeinstellungen wurden übernommen. Sogar das von mir nachträglich konfigurierte Wlan (rtl8723be - dazu gab es einen Blogeintrag) war sofort wieder startklar.
(After download of more than 4100 packages and one reboot the system works well. All system-settings are remained intact.)

Roman.



Update 28.07.2017:

Aufgrund eines Kommentares beim Blogeintrag 42.1 auf 42.2 möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass es sehr wichtig ist alle die dort beschriebenen Schritte auch in deren Reihenfolge auszuführen. Auch ist beim Bearbeiten der Repos nur der "2" von 42.2 auf einen"3" (42.3) zu ändern - sonst bleibt der Link des Repos unverändert.

Dann sollte es reibungslos klappen und nach einen Reboot in der Systeminfo folgendes Bild erscheinen:



Das System läuft nach einem Tag immer noch ohne Probleme. Optisch - bis auf etwas buntere Plasma-Icons - kein Unterschied. Doch merkt man vor allem bei akonadi (Mail, Kalender,..) eine Performance-Steigerung!

Roman.



Montag, 27. Februar 2017

How to fix the rtl8723be (Realtek-Wifi) problem on openSUSE leap 42.2

Da mein altes Notebook mir bereits seit 8 Jahren dient, ist es natürlich in die Jahre gekommen. CPU und GPU sind für ein Linuxsystem mit KDE-Oberfläche noch mehr als ausreichend, aber an der Peripherie merkt man doch deutlich das Alter. So gibt es einige Gebrauchsspuren. Der Rand des Displays hat einen Sprung im Plastik. Der Akku - dieser wurde bereits einmal ausgetauscht - hält keine Stunde mehr. Der Lüfter ist nervig laut geworden - ein Ersatz würde ca. € 45,- kosten. Nicht viel Geld, aber in ein so altes Gerät noch investieren?

Also musste ein neues Notebook her. Da ich aber meinen Desktop PC als Haupt-PC nutze aber mein Notebook nur für Office-Anwendungen und Vorträge, hatte ich diesbezüglich keine großen Ansprüche. Deshalb entschied ich mich für ein kostengünstiges Einsteiger-Notebook von HP. AMD A6 Prozessor, 4 GB RAM, 1 TB HDD, DVD Laufwerk, 15,6 Zoll Display mit 1920x1080 Auflösung, sollten für meinen Gebrauch reichen. Mit einem Gewicht von 2,4 Kilogramm ist es dazu noch knapp mehr als einen Kilogramm leichter als mein altes Notebook. Weiters entschied ich mich absichtlich für ein Gerät ohne vorinstalliertem Windows.
Eine Internet-Recherche ergab, dass es mit der AMD  A-Reihe keine Probleme seitens Linux gibt, und deshalb war es rasch bestellt. Auch fand ich HP - hier vor allem im Druckerbereich - den Linuxusern immer sehr entgegenkommend (Bereitstellung von Treibern).

Am Gerät selbst gibt es nichts zu meckern. Alles so wie bestellt.

Konfiguration:

OpenSUSE leap 42.2 wurde mittels bootfähigen USB-Stick ohne Probleme installiert.

Doch bei der Konfiguration der Wlan-Verbindung wollte es nicht so recht klappen. Über YasT / Hardware fand ich heraus, dass es sich um einen rtl8723be Wifi Chipsatz handelt. "hwinfo" und "lspci" brachten auch keine anderen Ergebnisse. In den Standardrepos gab es keine extra Firmware dafür. Eine Internetrecherche ergab, dass dieser Chipsatz von Realtek jedoch seit Kernel 4.2.x unterstützt wird - also auch bei openSUSE leap 42.2.

Also holte ich mir über das openSUSE Softwareportal (rtl8723be in Suche eingeben) ein Repo mit der neuesten Firmware.
Doch auch das brachte keinen Erfolg.
Das Wlan funktionierte - aber nur mit einer Reichweite von ca. einem Meter Abstand vom Router. Danach brach die Verbindung ab.

Eine weitere Internetrecherche brachte die Lösung: Das Problem lag am Setup der "Antenne" der Wlan-Karte. Mit Hilfe dieser Anleitung konnte ich mein Problem lösen.

Man geht wie folgt vor:

Konsole/Terminal öffnen und "root-Rechte" erlangen (mittels su und Passwort für root).

Danach folgende Befehle eingeben:

 modprobe -rv rtl8723be   (Enter)

modprobe -v rtl8723be ant_sel=1  (Enter)  

Damit das Setup auch nach einen Neustart bestehen bleibt, gibt man folgenden Befehl ein:

echo "options rtl8723be ant_sel=1 fwlps=0" | tee /etc/modprobe.d/rtl8723be.conf

Danach nur noch:

modprobe -r rtl8723be

modprobe rtl8723be


Fertig! Nun sollte das Wlan anstandslos funktionieren.

Sollte es nicht funktionieren kann man noch alternativ  ant_sel=2 oder ant_sel=0 ausprobieren. In der von mir im Internet gefundenen Anleitung war zum Beispiel ant_sel=2 der Schlüssel zum Erfolg. Bei mir war es ant_sel=1.
Dieses Antennen-Setup scheint daraus zu resultieren, da Wlan und Bluetooth ein und dieselbe Schnittstelle bzw. Adapter sind und der Treiber an der Einstellung scheitert.

Mein Wlan funktioniert nun einwandfrei. Die Reichweite ist ausgezeichnet.

Auf der Webseite von HP fand ich dazu leider keine Lösungsansätze.

Roman


Donnerstag, 28. Juli 2016

Which OCR tool works well on openSUSE Leap 42.1? - Here is a brief overview.

OCR  (optical character recognition) ist eine automatisierte Texterkennung. Texte in gescannten Bildern können erfasst werden und anschließend in eine Textdatei umgewandelt werden, wodurch diese bearbeitbar sind. Dies braucht man selten, aber doch.
Welches dieser Programme unter Linux, speziell bei openSUSE, effizient arbeitet, zeigt der folgende kurze Überblick:

Ausgangspunkt ist eine Textdatei in deutscher Sprache aus Wikipedia, die auf meinem HP Deskjet 2050-J510 series mit 300 dpi (grayscale) ausgedruckt wurde und anschließend mit 300 dpi (Graustufen) wieder mit dem HP Deskjet eingescannt wurde. Es wurden bewusst unterschiedliche Schriftgrößen verwendet und auch das eine oder andere Wort in englischer Sprache. Der Treiber des HP "All-in-one" kommt von hplip.


Testtext:



XSane:

Um einen Scanner unter Linux zu betreiben führt der Weg an XSane kaum vorbei. Auch dieses Tool kann mit Texterkennung umgehen. XSane benötigt dazu aber die Pakete "gocr" und "gocr-gui" aus den Standard-Repos.



"Text" wählen und die anschließend gescannte Datei als.txt Datei speichern. Das Ergebnis ist jedoch mehr als fraglich. Kaum ein Wort wurde richtig erkannt.





gimageReader

gimageReader ist eine grafische Oberfläche (GUI) von tesseract . Es ist in den Standard-Repos nicht enthalten, und muss über die Paketsuche eingebunden werden (als instabiles Paket). Es ist jedoch voll funktionstüchtig. Natürlich muss dazu auch tesseract installiert sein.




Auch hier wird der Text mit 300 dpi gescannt. Anschließend mit "Text erkennen" überprüft.


Ich habe das Ergebnis in ein LibreOffice Writer Dokument kopiert, verbessert und anschließend als .pdf gespeichert. Das Ergebnis ist hier bereits viel besser. Die rotmarkierten Stellen sind Fehler der Texterkennung. Typische Fehler sind Namen, Satzzeichen,...





Tesseract

Tesseract ist ein Tool rein für die Kommandozeile. Es liegt in den Standard-Repos vor und funktioniert einwandfrei. Das Ergebnis ist ident mit dem von gimageReader (natürlich, denn gimageReader arbeit ja mit tesseract).
Nun ist aber die Hürde mit der Konsole zu arbeiten für manche zu groß. Noch dazu ist im Jahre 2016 eine GUI für ein Programm kein Luxus mehr.



Online Dienst: Free Online OCR

Ein Beispiel für einen Web Dienst zu diesem Thema ist Free Online OCR . Hier habe ich den Testtext gesannt und in eine .pdf Datei umgewandelt. Diese wird hochgeladen und nach nicht mal einer Minute hat man die fertige Textdatei. Wahlweise .txt oder .docx. Ich habe wieder das Ergebnis (.txt) in ein LibreOffice Writer Dokument kopiert, verbessert und als .pdf gespeichert. Das Ergebnis ist das Beste meiner kleinen Testreihe. Die Fehler sind wieder rot gekennzeichnet.



Proprietäre und Open Source Software:

Natürlich gibt es noch einige proprietäre Software-Tools, auf diese möchte ich aber nicht weiter eingehen. Mein Interesse liegt doch eher bei Open Source.

Bei den Open Source Tools sollte Transkribus nicht unerwähnt bleiben. Dieses Tool befasst sich vor allem mit handgeschriebenen Texten (dazu fällt mich gleich die automatisierte Briefsortierung bei der Post ein). Dieses habe ich jedoch nicht getestet. 


Fazit:

Trotz einiger Möglichkeiten, installierbare Open Source OCR Tools zu nutzen, fällt mein Ergebnis doch eindeutig aus. Der Onlinedienst "Free Online OCR" hat die beste Erkennung und somit das beste Ergebnis.

Roman.

Mittwoch, 20. Januar 2016

Amazon Video Streaming with Linux (openSUSE)? With Google Chrome now it works well out of the box!

Nachdem in meiner Umgebung in den letzten Jahren das große Schließen sämtlicher Video- und DVD-Theken sehr rasch vorangeschritten ist, blieb auch mir nichts anderes übrig, als mich für Streaming-Dienste zu interessieren.

Darunter natürlich auch das Angebot von Amazon Video, welches sich aber unter Linux nicht streamen ließ (fehlendes Silverlight Plug-in). In diversen Foren fand ich Anleitungen wie es mittels "Pipelight" und sonst noch einigen "gewurschtl" (österreichischer Dialekt) zu schaffen sei. Das war mir aber irgendwie zu doof.

Ich probierte es dennoch (ohne Pipelight) aus. Es funktionierte natürlich nicht. Ich schrieb an Amazon, argumentierte meine Probleme, und bekam auch prompt mein Geld zurück. Das sollte nicht unerwähnt bleiben.

Auf der Amazon Homepage, unter Hilfe, findet man auch die Rubrik " Streamingprobleme mit dem PC ".
Unter Linux jedoch wenig hilfreich.

Doch vor ein paar Tagen, stolperte ich über einen Eintrag in einem Forum, dass es nun auch unter Linux mit dem Google Chrome (nicht Chromium) Browser möglich ist das Amazon Video Angebot zu nutzen.

Nun  gleich vorweg, ich bin auch kein Fan von proprietärer Software und cloused Source, aber einen Blog auf Googles Blogger zu betreiben und dann über den Chrome-Browser herzuziehen wäre doch mehr als scheinheilig. Deshalb wollte ich es ausprobieren.

Installation:

Es ist nicht ganz einfach den Google Chrome Browser zu installieren. Ein kleiner Zwischenschritt ist nötig.

Am besten zuerst einen Ordner auf /home anlegen. (zum Beispiel "Google Chrome"). 

Auf die Google Chrome Webseite gehen und die Linux-Datei, bei mir die 64-bit rpm. (Fedora/openSUSE) , downloaden und in den erstellen Ordner legen.

Dann ein Terminal (Konsole) öffnen und folgenden Befehl eingeben:

wget https://dl.google.com/linux/linux_signing_key.pub

...mit Enter bestätigen und anschließend diesen Befehl eingeben:

sudo rpm --import linux_signing_key.pub

...wieder mit Enter bestätigen.

Nun wird das root-Passwort abverlangt.

Warum man dies tun muss, steht hier auf der Google Website.

Dies legt einen Signaturschlüssel im /home Verzeichnis ab. Diese Signatur in den zuvor angelegten Ordner verschieben. Nun befinden sich in diesem Ordner die rpm.-Datei und die Signatur.

Diesen Ordner öffnen und mittels Rechts-Klick (ins Leere) den Menüeintrag "Terminal hier öffnen" aufrufen.


Nachdem sich das Terminal geöffnet hat, den Befehl "ls" eingeben. "ls" listet den Inhalt des Ordners auf. Dort steht nun: google-chrome-stable..... und linux signing.....

Die, wahrscheinlich farblich hervorgehobene, Datei google-chrome-stable..... noch im Terminal mit der Maus kopieren.

Nun unter openSUSE den Befehl      zypper in      eintippen und die Datei einfügen.

Sieht so aus : name@linux xxxx:~> zypper in google-chrome-stable..........rpm

Mit Enter bestätigen und los gehts.

(Unter Fedora ist es " yum install")

Läuft alles glatt, findet man anschließend den Browser im Start-Menü. Auch das Google-Repo wurde eingebunden.



Der geöffnete Browser:

Wie gesagt, es funktioniert "out of the box". Einloggen bei Amazon, Titel auswählen und ansehen. Der Player kann verleinert oder in Vollbildmodus eingestellt werden. Ton, Bild O.K., keine Abstürze. Einzig die Zeitspanne seines Bildschrimschoners sollte man nicht vergessen in die Höhe zu setzen.

Ich habe den Browser in den Einstellungen so ziemlich alles untersagt (Werbeverfolgung,...) was ich gefunden habe. Ob es nützt?

Nun ja, cloused Source, aber zur Zeit wohl der einzige (einfache) Weg, um dieses Angebot nützen zu können.

Roman.


Freitag, 4. Dezember 2015

Turpial (microblogging client) doesn't start on openSUSE leap 42.1 - but I have fixed it!

Über den Microblogging Client Turpial habe ich im Blog bereits mehrmals geschrieben. Seit Version 3 wirkt er sehr ausgereift und stabil.


(Auf der Webseite von Turpial erkennt man sogar mein Twitter-Profil)


OpenSUSE Leap 42.1 

Ich hatte seit meiner Neuinstallation (openSUSE Leap 42.1) Turpial noch nicht installiert. Es liegt in den Standard-Repos in aktueller Version auf.

Turpial  3.0-2.2
libturpial  1.7.0-2.2

Aber nach der Installation will Turpial einfach nicht starten. (After installing Turpial dosen't start.)
Auch ein Start aus der Konsole brachte keinen Erfolg.

In der Konsole konnte man diese Fehlermeldung lesen: "ImportError: No module named pkg_resources"

Schuld daran ist das Paket "python-setuptools", welches nicht mitinstalliert wird. Installiert wird vom System hingegen "python3-setuptools".


"python-setuptools" wurde nachinstalliert und schon ist Turpial zum Leben erwacht! (Turpial dosen't work without "python-setuptools". After installing "python-setuptool" Turpial runs perfectly.)



Viel Spaß mit Turpial,

Roman.

Freitag, 7. November 2014

openSUSE - Upgrade to 13.2

Genau vor einem Jahr gab es hier in meinem Blog eine Anleitung für das Upgrade von openSUSE auf die Version 13.1. Nun genau ein Jahr später ist nun die Version  13.2 erschienen.
Wie in meinem letzten Blogeintrag war ich mir nicht sicher, ob ich nicht eine völlige Neuistallation vornehme (auf eine 64-bit Version, ich habe noch eine 32-bit), oder wieder nur ein Upgrade durchführe.
Nun sei es aus Bequemlichkeit oder aus Zeitmangel (ich bin zur Zeit im Lernstress und möchte keine Zeit mit Account-Einrichtung und dergleichen verlieren) habe ich mich für das bewährte Upgrade entschieden.


Es funktioniert genauso wie in meinem Blogeintrag (Upgrade to 13.1mit Bilder) vor einem Jahr - natürlich mit den angepassten Links.
 English: It's the same procedure like the upgrade to 13.1 - look at my link "Upgrade to 13.1 with pics". You only have to change the repo-link from 13.1 to 13.2.



So geht`s!

Zuerst Konsole öffnen, "root"-Rechte erlangen und mit folgenden Befehlen das System einmal aktualisieren:

zypper ref
zypper up


Mit dem Befehl exit wieder raus aus der Konsole und über Yast die Repo-Verwaltung aufrufen.

In der Repo-Verwaltung alle eingebundenen Repo´s löschen!

Anschließend gehts zurück in die Konsole mit "root"-Rechten. Nun werden die neuen Repos mit den folgenden Befehlen eingebunden.


Diese Befehle eintippen (am besten in einen Editor schreiben und mit Copy and Paste in die Konsole einfügen. Stets mit "Enter" bestätigen (es muss vier Mal "fertig" an der rechten Seite stehen).

Danach kommt noch ein:

zypper clean -a
zypper ref

 Und dann endlich das "heilige" zypper dup

Kurz darauf werden die Pakete abgeglichen und das Downloadvolumen berechnet. Mit der Bestätigung gehts los!

Dann erscheinen nacheinander die Aufforderungen die Lizenzbestimmungen für "flash-player" und "gstreamer fluendo-mp3" zu bestätigen.

Nach ca. 2 Stunden und eine "reboot" ist es dann auch schon geschehen - das Upgrade ist fertig und die SUSE erstrahlt im neuem Glanz.

Alles läuft schnell und flüssig. Die Bootzeit ist deutlich kürzer. Optisch ist jedoch so einiges fraglich!

Hier einmal das "default-wallpaper"!



 Also das verdient echt keinen Preis!!!

Als nächstes hat das Standard-Oxygen-Theme seinen Schatten gewechselt - in ein grelles "mint"!

 Auch das verdient keinen Preis!!

Nun ja, openSUSE ist ja glücklicherweise sehr anpassungsfähig. Nach kurzer Zeit hatte ich meine SUSE wieder optisch soweit, dass ich wieder stolz damit arbeite!!


Viel Glück beim Upgrade!

Roman

Dienstag, 1. Juli 2014

LibreOffice Impress mit Smartphone App steuern

Nach langer, langer Zeit, gibt es wieder einmal einen Eintrag in meinen Blog!

Also ich bin nicht verschollen, und auch nicht Teilnehmer der Tour de France (obwohl ich viel trainiere). Es gibt mich und diesen Blog noch!

Es fällt mir leider zur Zeit kein nennenswertes Thema ein, das es zu erwähnen gibt. Alles läuft bei meinem openSUSE 13.1 reibungslos.
Nebenbei kostet mir das Lernen für meine Matura ( ich hole die wirklich nach) natürlich auch noch Zeit.

Doch heute hat sich über die Paketverwaltung ein Update von LibreOffice angekündigt. Da ich bei meinem Officeprogramm lieber ein stabiles als neues haben möchte, habe ich diesbezüglich nur das Standard Repository aktiviert. (Update OSS)

Das Update kündigte an, über 80 Bugs zu beseitigen! - Einer war mir besonders wichtig und der war dabei - Yeah!

Mit LibreOffice 4.1.6.xx und teilweise Pakete von 4.1.9.xx schafft es Impress endlich wieder sich durch das (Android)  LibreOffice Impress Smartphone App fernsteuern zu lassen.

Lange Zeit dachte ich, dass ein Bluetooth Bug daran schuld sei. Es wurde auch bei der 13.1'er Version anfangs über einen Bug bei der Verbindung von Bluetooth berichtet. Selbst ich machte einen diesbezüglichen Blogeintrag.

Seit heute klappt es nun wieder. Ich kann bei meinen Vorträgen mein Smartphone als Presenter einsetzen. Cool!

Ja, ja ..... mein Linux!

Übrigens habe ich für meine Frau eine kleine Arbeit geschrieben. Ich habe diese mit dem Writer von LibreOffice geschrieben und als Vergleich mit  Lyx (LaTeX). Mit Lyx sieht das Ganze noch professioneller aus!


Donnerstag, 21. November 2013

Repositorien einrichten unter openSUSE 13.1

Das Upgrade auf 13.1 ist geschafft (siehe Artikel Upgrade 13.1). Alle Standard-Repos sind eingebunden.

Der Linuxkenner, weiß natürlich sofort, dass ein gewissen "Feinschliff" noch in den Paketen nötig ist - Stichwort: Multimedia und Co.

Zuerst Yast aufrufen und die Repoverwaltung wählen.



Wie man hier sofort bemerkt, ist die Übersetzung noch nicht vollständig in 13.1. Viele Begriffe sind nicht auf Deutsch. Ein kleiner Makel!!

Danach auf "Hinzufügen/Add" und die Community Repos auswählen.


Anschließend die gewünschten Repos auswählen. Hierzu kann man sich auf der openSUSE Website schlau machen (Suchbegriff: Repositorien) Auffallend ist, dass das Nvidia Repo noch fehlt. ATI Repo gibts schon lange keines mehr, aber hier verweise ich auf Sebastian Siebert , der eine genaue Anleitung und ein Skript zur Installation bereitstellt.


Nach der Auswahl wird wieder die Softwareinstallation mittels Yast, und Installationsquellen aufrufen. Hier findet man neue Pakete, oder Pakete die von den neuen Repos ebenfalls angeboten werden. Will man nun den Anbieter von Paketen wechseln, muss man einfach nur auf "Wechsel von den Standard....." klicken und akzeptieren.





Danach sollte Eure "SUSE" so richtig alltagstauglich sein!

Ein weiterer Punkt der mir aufgefallen ist, ist das LibreOffice sich in 13.1 sehr verkleinert darstellt. Echt kleinwinzige Symbole. Diese  können über "Optionen" zwar vergrößert werden, dies war bis zuletzt aber niemals notwendig (auch mit der selben Version nicht). Ich habe mir übrigens gleich die neuere Version aus dem Build-Repo LibreOffice geholt.

Viel Spass mit Eurer "SUSE",

Roman.