Sonntag, 5. Januar 2014

The new Turpial 3.0 in openSUSE 13.1

Turpial ist einer von mehreren Microblogging Programmen die am Linux-Desktop einen fixen Platz einnehmen.
Da Twitter seine API vor längerer Zeit geändert hat, konnte Turpial nicht mehr die Timeline abrufen.
Jetzt, nach einer längeren Durststrecke meldet sich Turpial mit der neuen stabilen Version 3.0 zurück.



Leider scheint es so, das bis jetzt nur Fedora es in die Repos aufgenommen hat. Für openSUSE steht Version 3.0 (noch) nicht zur Verfügung.

Also muss man sich die Sources selber integrieren! (Sources runterladen)

 
Am besten die Dateien in einen Ordner laden der im /home/.... Verzeichnis liegt. Z.B /home/benutzername/Turpial. Die Dateien darin entpacken.

Damit zum Schluss alles funktioniert benötigen wir noch weitere Pakete:
  • python
  • python-gstreamer-0_10
  • python-Babel
  • python-webkitgtk
  • python-setuptools
  • python-Flask
  • python-Jinja2
  • notify
  • pkg-resources
Bei mir fehlten nur diese beiden:


Nun ein Terminal offnen, und mit dem Befehl cd ins gewünschte Verzeichnis wechseln. z.B.
   cd /home/benutzername/Turpial/tlibturpial-1.0


Dann den Befehl      python setup.py build      eingeben. (hier benötigt man noch keine root-Rechte)


Danach mit   su  + Passwort zu root werden und den Befehl   python setup.py install    eingeben.


Das Gleiche wird anschließend mit   cd/home/benutzername/Turpial/turpial-3.0    erledigt.

Die gleichen Befehle   python setup.py build     +   python setup.py install (mit root-Rechten)



Jetzt wird ein noch ein Skript benötigt, welches im Editor "Kate" geschrieben wird.
Wie folgt:

#!/bin/bash
export PYTHONPATH=$PWD
python turpial/main.py


Und gespeichert als "turpial.sh" im "turpial-3.0" Ordner!


So, nun eine Konsole (Terminal) öffnen und den Befehl "turpial" eingeben.

Sieht schon gut aus!
Account eintragen:



Und los gehts!


Fast fertig. Fehlt nur noch ein Starter im K-Menü.
(Rechtklick auf das openSUSE-Symbol links unten.)

Das Turpial Symbol findet man im Turpial-3.0 Ordner unter pixmap.

Die 3-Spalten Ansicht von Turpial erreicht man so: (Klick auf den Werkzeugschlüssel)
Jetzt ist es geschafft! Turpial kann über das Start Menü aufgerufen werden, sieht echt toll aus und läuft einwandfrei! Super!

Roman.

Kommentare:

  1. Gut gemacht. Übrigens: Die deutsche Übersetzung stammt zum ganz überwiegenden Teil von mir. Falls noch einige Fehler auftauchen, lasse es mich bitte wissen. Der Entwickler stellte die zu übersetzenden Passagen meist aus dem Zusammenhang gerissen zur Verfügung, so dass ich oftmals herleiten musste, was gemeint war.

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Didi!
    Ja, für die deutsche Übersetzung bist du auch in einem begefügten Textdokument namentlich erwähnt incl. Twitter-Adresse.
    Hier liegt leider auch die einzige Schwachstelle - ich kann (obwohl die Sprachpakete geladen sind) die Sprache (noch) nicht ändern. Keine Ahnung warum. Ich finde sogar keinerlei Eintrag in den "Preferences" dafür.
    Auch in diversen Skripten finde ich nicht den richtigen Eintrag. Aber die paar Worte in Englisch bringe ich gerade noch zusammen. :-)
    Aber seit heute wirkt Choqok für mich wie altgebacken! Kein Vergleich mit der neuen Version von Turpial.

    AntwortenLöschen
  3. Turpial habe ich ja über die Paketverwaltung installiert. Da war gleich die deutsche Version einschlägig. Dass ich namentlich erwähnt worden bin, wusste ich noch nicht. Ich habe mir Turpial 2.9.6-a1 runtergeladen, um dies zu prüfen. Dort konnte ich aber das von Dir erwähnte Dokument nicht finden. Um welches Textfile handelt es sich genau?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Didi!
      Du bist in ..../turpial-3.0/TRANSLATORS erwähnt. Ich sende dir via Twitter einen Screenshot.
      Cool!!

      Löschen
  4. Danke für den Screenshot. Da musste ich erst einmal Thunars Suchfunktion konsultieren. Bei Fedora liegt diese Datei unter /usr/share/doc/turpial

    AntwortenLöschen