Freitag, 7. November 2014

openSUSE - Upgrade to 13.2

Genau vor einem Jahr gab es hier in meinem Blog eine Anleitung für das Upgrade von openSUSE auf die Version 13.1. Nun genau ein Jahr später ist nun die Version  13.2 erschienen.
Wie in meinem letzten Blogeintrag war ich mir nicht sicher, ob ich nicht eine völlige Neuistallation vornehme (auf eine 64-bit Version, ich habe noch eine 32-bit), oder wieder nur ein Upgrade durchführe.
Nun sei es aus Bequemlichkeit oder aus Zeitmangel (ich bin zur Zeit im Lernstress und möchte keine Zeit mit Account-Einrichtung und dergleichen verlieren) habe ich mich für das bewährte Upgrade entschieden.


Es funktioniert genauso wie in meinem Blogeintrag (Upgrade to 13.1mit Bilder) vor einem Jahr - natürlich mit den angepassten Links.
 English: It's the same procedure like the upgrade to 13.1 - look at my link "Upgrade to 13.1 with pics". You only have to change the repo-link from 13.1 to 13.2.



So geht`s!

Zuerst Konsole öffnen, "root"-Rechte erlangen und mit folgenden Befehlen das System einmal aktualisieren:

zypper ref
zypper up


Mit dem Befehl exit wieder raus aus der Konsole und über Yast die Repo-Verwaltung aufrufen.

In der Repo-Verwaltung alle eingebundenen Repo´s löschen!

Anschließend gehts zurück in die Konsole mit "root"-Rechten. Nun werden die neuen Repos mit den folgenden Befehlen eingebunden.


Diese Befehle eintippen (am besten in einen Editor schreiben und mit Copy and Paste in die Konsole einfügen. Stets mit "Enter" bestätigen (es muss vier Mal "fertig" an der rechten Seite stehen).

Danach kommt noch ein:

zypper clean -a
zypper ref

 Und dann endlich das "heilige" zypper dup

Kurz darauf werden die Pakete abgeglichen und das Downloadvolumen berechnet. Mit der Bestätigung gehts los!

Dann erscheinen nacheinander die Aufforderungen die Lizenzbestimmungen für "flash-player" und "gstreamer fluendo-mp3" zu bestätigen.

Nach ca. 2 Stunden und eine "reboot" ist es dann auch schon geschehen - das Upgrade ist fertig und die SUSE erstrahlt im neuem Glanz.

Alles läuft schnell und flüssig. Die Bootzeit ist deutlich kürzer. Optisch ist jedoch so einiges fraglich!

Hier einmal das "default-wallpaper"!



 Also das verdient echt keinen Preis!!!

Als nächstes hat das Standard-Oxygen-Theme seinen Schatten gewechselt - in ein grelles "mint"!

 Auch das verdient keinen Preis!!

Nun ja, openSUSE ist ja glücklicherweise sehr anpassungsfähig. Nach kurzer Zeit hatte ich meine SUSE wieder optisch soweit, dass ich wieder stolz damit arbeite!!


Viel Glück beim Upgrade!

Roman

Kommentare:

  1. Auch die Wallpaper Fedoras und Ubuntus sind eher langweilig. Diese Farbverläufe wirken recht lustlos und können einfach selbst erstellt werden. Da seit geraumer Zeit auf all meinen Rechnern Debian arbeitet, habe ich mich für ein Thema dieser Distri entschieden, wobei es auch bleiben wird, es sei denn, ich finde ein anderes, welches mich vom Hocker haut: https://wiki.debian.org/DebianArt/Themes/SpaceFun

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    1. Hey Didi!
      Du hast recht! Das Debian Theme ist ja fast schon ein Klassiker.
      Interessant ist, das ein Blogeintrag auf "BITblokes.de" genau das Gegenteil beschreibt. "Jürgen" ist dort regelrecht erfreut über das Aussehen der neuen openSUSE Version.
      Na ja, Geschmäcker sind nun mal verschieden.
      Schöne Grüße aus Österreich,
      Roman.

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