Mittwoch, 9. Oktober 2013

ClamAV in openSUSE 12.3 und Kmail

Nachdem Didi in seinem Blog diesen Artikel geschrieben hat (mit Unterstützung durch Marco ), wollte ich die Gelegenheit nutzen und über ClamAV in openSUSE 12.3 posten.

Installiert man "clamav" über die Standard-Repos passiert nach der Installation mal gar nichts. Keine GUI vorhanden. Diese wäre "ClamTk"!

Kmail wäre dies egal und erkennt die vorhandene Antivirus-Datenbank zum checken diverser Daten.

ClamTk ist nicht in den Standard-Repos vorhanden, deshalb sucht man es am Besten in der Paketsuche .


Auffallend ist, dass Konqueror für die "1 Click Install" auf KHTML umgestellt werden muss. (muss ein vorübergehender Bug sein).




Danach findet man ClamTk im Software-Menü.



Nach einem Update der Signaturen (Check for Updates) kann auch schon das System überprüft werden. Wie man sieht, ist dies aber sehr systemauslastend!



Inwiefern so ein Test unter Linux sinnvoll ist, ist eine Glaubensfrage. Sinnvoll, wie Didi es beschrieben hat, ist sicher das checken von Daten per Mail um Viren und Co. nicht zu versenden.

Da ist es schon toll, das Kmail ClamAV integriert.




Ich finde Kmail generell als sehr innovativen Mail-Klienten.

Roman.

Kommentare:

  1. Ich lasse mein System etwa einmal jährlich durch ClamAV prüfen, sofern ich dies nicht vergesse, was schon mal vorkommt. Das Alter eben. Gefunden wurde noch nie etwas. Linux eben. Übrigens: Um zu prüfen, ob Fireclam und ClamAV tatsächlich funktionieren, kann man sich ein Testvirus herunterladen: http://www.eicar.org/85-0-Download.html

    AntwortenLöschen
  2. Bei E-Mails mit Dateianhängen macht es - wie Du schon schreibst - sicher auch unter Linux Sinn, ab und zu einen Virenscan laufen zu lassen. Der sicherste Virenschutz befindet sich meiner Meinung nach jedoch etwa 30 cm vor dem Monitor. ;-) Schliesslich nützt auch der Virenscanner mit der höchsten Erkennrate nichts, wenn der User einfach sorglos und ohne viel zu überlegen auf alles klickt, was er sieht.

    AntwortenLöschen