Montag, 3. März 2014

"hplip" für HP-Drucker in openSUSE 13.1

Da es eine Freude ist meinen HP-Drucker unter Linux zu bedienen (dank "hplip") möchte ich den von HP für Linux zur Verfügung gestellten Treiber in einem Post erwähnen.

Natürlich wurde für meinen HP-Drucker ein Treiber aus der Druckerdatenbank gefunden und mit CUPS auch eingerichtet.
In den Systemeinstellungen so ersichtlich:


Testseite ist auch ganz ordentlich:


 

Aber die Wartung war dem Treiber dann doch zuviel. Tintenfüllstatus oder Druckknopfreinigung waren nicht durchführbar.

In den Standard-Repos von openSUSE wird man aber keinen anderen Treiber finden. Dazu muss man das "Print"-Repo einbinden. Dieses finden man auf der openSUSE-Website.


Um es einzubinden muss mittels YAST die Repo-Verwaltung aufgerufen werden.


Man sieht, dass es bei mir bereits eingebunden ist.
Mittels "Add" od. "Hinzufügen" und O.K. ins nächste Dialogfenster.

 


"URL" und O.K. drücken!

 
Einen beliebigen Namen eingeben, wie z.B. "Print" und bei URL den Link wie oben beschrieben (für die jeweilige Version - hier 13.1).
Anschließend bestätigen.


 "hplip" kann nun über die Softwareverwaltung aufgerufen und installiert werden. 




Icon in der Taskleiste:

 

Mittels Doppelklick auf das Icon kann man nun sowohl Titenfüllstand, Testseiten und Druckkopfreinigung, sowie weitere Features aufrufen bzw. durchführen.





Weiters habe ich mich via Twitter einmal bei HP für Ihre Linuxunterstützung bedankt und promt Antwort erhalten.

Da kann sich Canon (mein alter Drucker) echt eine Scheibe abschneiden!

 

Kommentare:

  1. Tjaja, hplip: http://www.dietmarjanowski.de/wordpress/?p=10208
    Ich hatte mir kürzlich einen gebrauchten, jedoch neuwertigen HP Scanjet 4070 Photosmart gekauft, weil die meisten Geräte HPs nicht die Zusammenarbeit mit Linux verweigern. Leider waren die Scanergebnisse nicht so berauschend, obwohl das Gerät tadellos funktioniert, bis auf die Tatsache, dass die Elemente des Bedienfeldes zur Initialisierung der Foto-, Dia- und Negativeinheit nicht genutzt werden können, weil diese wohl die originale HP-Software benötigen, welche nur unter Windows arbeitet. Jetzt habe ich mir den Canon CanoScan LIDE 110 Scanner bestellt, der laut sane komplett unterstützt wird, was dieser Kommentator auch bestätigt: http://www.amazon.de/review/R3B7UC308Q8GV3/ref=cm_cr_pr_perm?ie=UTF8&ASIN=B00400OK3O&linkCode=&nodeID=&tag=

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    1. Hallo Didi!
      Also bei mir handelt es sich um den Deskjet 2050A All-in-One (Print, Scan, Copy).
      Sowohl die Print als auch die Scan -Ergebnisse sind tadellos. Natürlich verwende auch ich SANE für den Scanbetrieb.

      Bei dem Link zu deinem Blog bezüglich HPLIP wurde ich auf ein fehlendes Paket aufmerksam.
      Bei mir bestehen die HP Pakete aus:
      "hplip"
      "hplip-hpijs"
      "hplip-sane"
      (man kann es auf Bild 7 erkennen)
      Ich nehme mal an das "hplip-sane" für meinen tadellosen Scanbetrieb verantwortlich ist.

      Die Bedientasten am Gerät funktionieren bei mir auch ohne PC. (Kopieren in Farbe oder in Graustufen, Patronenwechsel).
      Schöne Grüße,
      Roman

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    2. Merkwürdig. Die Pakete "hplip-hpijs" und insbesondere "hplip-sane" existieren in meiner Paketverwaltung nicht. Letzteres scheint nach meiner Suche im Netz auch wohl nur ein Paket für openSUSE zu sein https://de.opensuse.org/Scannen
      http://rpmfind.net/linux/RPM/opensuse/13.1/x86_64/hplip-sane-3.13.10-1.1.x86_64.html

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  2. Nachtrag. Ich habe noch bei lauchpad recherchiert, dass hplip nicht den Scanjet 4070 unterstützen soll: https://answers.launchpad.net/hplip/+question/230618

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  3. Der Scanner ist nun eingetroffen. Die Farben sind im Gegensatz zum HP-Scanner knackescharf. Der Canon bezieht seinen Strom über USB und ist selbst bei Hoher Auflösung richtig schnell. Davon kann sich HP (mein alter Scanner) echt eine Scheibe abschneiden!

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    1. Hallo Didi!
      Sieh an, sieh an! So unterschiedlich kann es sein.

      Aber mal eine andere Frage, hast du mit dem alten Scanner bei Fedora und Debian die selben Ergebnisse erzielt?
      Vielleicht liegt es ja auch an der jeweiligen Distribution. (dep. Pakete od. rpm. Pakete)

      Trotzdem freut es mich das es Hardware gibt die ganz natürlich bei Linux "out-of the box" funktionieren!
      Viel Spass mit deinem Scanner - wäre, wenn er so gut funktioniert doch einen Blogeintrag wert, oder?
      Roman.

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    2. Hi,

      ja, ich habe mit dem 4070 unter Fedora und Debian die gleichen Ergebnisse erzielt. Mein alter Scanner Scanjet 2200c hatte die gleichen Probleme. Möglicherweise stimmt irgendetwas mit dem Farbmanagement unter Linux nicht. Ich konnte über extreme Helligkeits- und Gammaeinstellungen beim Einscannen von Zeitschriftenartikeln verwertbare Ergebnisse erzielen. Für Fotos waren beide Scanner völlig unbrauchbar.

      Gute Idee: Ich werde einen Blogbeitrag schreiben, auf dass dieser anderen Nutzern bei der Geräteauswahl helfen möge.

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  4. Danke für den Tipp. Damit gelang es auch für den HP Officejet 5740 (Aldi Süd Angebot). Gerät wurde über USB sofort erkannt. Beim 1-click Install von Opensuse für 13-2 wurde nichts angezeigt. Die hplip Version durch diesen Tipp ist auch neuer.

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    1. Freut mich! Schön, dass ich helfen konnte.

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